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Willst Du mehr aus Deiner WordPress Website holen?

Dann bist Du hier genau richtig!

Zwar bietet Dir WordPress in seiner Grundausstattung bereits die wichtigsten Funktionen, um Inhalte auf Seiten zu präsentieren und untereinander zu verknüpfen, aber: das volle Potenzial von WordPress nutzt Du erst so richtig mit Plugins, die die Funktionalität Deiner Website enorm erweitern.

Mit Hilfe von Plugins passt Du Deine WordPress Installation optimal auf Deine Bedürfnisse an.

Dabei hast Du die Möglichkeit, mehrere Plugins gleichzeitig zu aktivieren (im Gegensatz zu Themes). Achte darauf, dass Du nur Plugins verwendest, die Du wirklich benötigst. Zu viele aktivierte Plugins können die Performance Deiner Website stark beeinträchtigen. Versuche mit maximal 10 Plugins auszukommen.

Ähnlich wie bei Themes, gibt es auch bei Plugins eine große Auswahl. Es lohnt sich daher auch hier auf bewährte Plugins zurückzugreifen. Die Auswahl der Plugins erfolgt sehr individuell, abhängig von Deinen Bedürfnissen, wie z.B. Erweiterungen für einen Shop, Suchmaschinenoptimierung oder Social Media Verknüpfungen. Um Dir eine Idee zu geben, zeige ich Dir hier eine Auswahl meiner Top 10 WordPress Plugins für Deine Experten Website:

(Anmerkung: Falls Du noch keine WordPress Website hast, findest Du hier die passende Schritt für Schritt Anleitung)

#1 Datensicherung: All-in-One WP-Migration (Alternative: Updraft Plus)

Sei es ein unerwarteter Hackerangriff oder ein fehlerhaftes Update. Wenn Du nicht mehr an die Daten und Inhalte Deiner Website kommst, ist das ärgerlich. Daher empfehle ich Dir die regelmäßige Datensicherung Deiner Website, auf die Du im Notfall direkt zugreifen kannst. WP-Migration löst Deine Sicherung effizient und bietet weitere Optionen wie den Serverumzug bei einem Domainwechsel.

#2 Wartungsmodus: Maintenance (Alternative: WP Maintenance Mode)

Gerade beim Aufbau oder größeren Änderungen Deiner Website ist es sinnvoll, Besuchern temporär keinen Zugang zu erlauben. Maintenance ermöglicht es Dir, den Zugriff oder die Sperrung Deiner Website über einen Regler abzudecken. Über weitere Einstellungen (Menü und Module) kannst Du Deine Wartungsseite mit Bild und Text sowie Kontaktdaten individualisieren.

#3 Antispam: Antispam Bee

Mit einem Antispam Plugin wie Antispam Bee werden lästige Spam-Kommentare erkannt und in einen Spam-Ordner gespeichert. Standardmäßig hat WordPress das Plugin Askimet installiert. Askimet speichert IP-spezifische-Daten jedoch auf amerikanische Server, was in Deutschland nicht erlaubt ist. Deshalb, deaktiviere Askimet und installier Dir Antispam Bee.

#4 Minification: Autoptimize

Minification (Minimialisierung) ist eine bekannte Methode, um die Geschwindigkeit einer Website zu optimieren. Mit einer schnell ladenden Website beeinflusst Du positiv die Bounce Rate (Absprungrate von Besuchern) und dadurch das Suchmaschinenranking.

Es gibt einige Plugins, die es Dir erlauben die Daten Deiner WordPress Website zu komprimieren und die Ladezeit zu verkürzen. Autoptimize ist eines davon.

Eine Alternative findest Du in Fast Velocity Minify. Dieses Tool bietet Dir zusätzliche Einstelloptionen und läuft einwandfrei mit dem Caching Plugin WP SuperCache.

#5 Suchmaschinenoptimierung (SEO): Yoast SEO

Grundsätzlich gilt WordPress als suchmaschinenfreundlich. Um mit Deiner WordPress-Website noch sichtbarer für Suchmaschinen zu werden, helfen dir All-In-One SEO Plugins wie Yoast SEO. Yoast SEO bietet Dir umfangreiche Optionen, um Deine Seiten und Inhalte suchmaschinentauglich zu gestalten. Unter anderem kannst Du Social Media Optimierungen vornehmen, Titel, Meta-Descriptions und Keywords festlegen.

Eine Alternative zu YOAST SEO ist z.B. das Plugin All in One SEO Pack.

#6 Links prüfen: Broken Link Checker

Mit dem Broken Link Checker prüfst Du Deine Website auf fehlerhafte Links. Dieses Plugin benachrichtigt Dich, entweder per Dashboard oder E-Mail, falls nicht funktionierende oder fehlerhafte Links vorliegen. Darüber hinaus hält der Broken Link Checker Suchmaschinen davon ab, fehlerhaften Links zu folgen. Gerade bei einer Vielzahl an Links, die Du auf deiner Website platzierst, ist es ein unerlässliches Tool.

#7 URL-Umleitung: Redirection

Nach Veröffentlichung Deiner Website indexiert Google Deine Seiten und Beiträge. Je weniger 404-Fehler auf Deiner Website auftauchen, desto bester ist das Ranking Deiner Website in den Suchergebnissen. Falls Du einmal Beiträge oder Seiten veröffentlicht hast, die unter dem angegebenen Link nicht mehr zu finden sind, ermöglicht Dir das WordPress Plugin Redirection die Einrichtung von Weiterleitungen. Darüber hinaus listet Redirection alle Anfragen mit 404 Fehlern auf, was Dir bei der Analyse von unbrauchbaren Links weiterhilft.

#8 Cookie-Hinweis: Cookie Notice

Cookies sind Daten, die lokal auf dem PC gespeichert werden, um Besucher einer Website zu authentifizieren und Einstellungen von Websites zu speichern. Der Browser erkennt durch Cookies, welche Seite der Benutzer schon besucht hat. Als Seitenbetreiber solltest Du Dir die Einwilligung der Benutzer holen. Mit dem Plugin Cookie Notice informierst Du die Besucher Deiner Website über die Verwendung von Cookies – DSGVO-konform.

#9 Shop: Woo Commerce

Mit Woo Commerce wandelst Du Deine Website in einen vollumfänglichen Shop. Du kannst digitale und physische Produkte sowie Bestellungen mit integrierten Zahlungsanbietern wie PayPal abwickeln. Um Deinen Shop für den deutschen Markt rechtssicher zu machen, empfiehlt sich die Installation WooCommerce Germanized. Dieses Plugin unterstützt z.B. durch rechtlich relevante Hinweisseiten und Angaben zu Versandkosten oder Mehrwertsteuer.

#10 Kontaktformular: Contact Form 7

Kontaktformulare sind auf fast jeder Website zu Hause. Eines der bekanntesten Plugins ist Contact Form 7. Es ist ein schlichtes Plugin, mit vielen Möglichkeiten zur Individualisierung, wie z.B. der Integration eines CAPTCHAs.

Fazit

Sicherlich gibt es viele andere gute Plugins für Deine WordPress Installation. Schau, was für Dich passt und greife Vorzugsvorzugswiese auf etablierte Plugins zurück. Wichtig ist, dass Du die Funktionalität Deiner Website nach Installation verschiedener Plugins prüfst. Gerade bei dynamischen Elementen kann es sein, dass sich Plugins untereinander nicht vertragen.

Wähle Deine Plugins bewusst und prüfe sie regelmäßig auf Notwendigkeit. Mit weniger als 10 Plugins solltest Du in der Regel auskommen und die Performance Deiner Website nicht zu stark beeinträchtigen.

Hinterlass mir gerne ein Kommentar unten in der Box: Welches Plugin kannst Du weiterempfehlen und warum?

P.S. Bitte teile diesen Artikel, sodass auch andere ambitionierte Menschen die Chance haben, ihre Website mit den richtigen Plugins zu erweitern…


Torsten
Torsten

Torsten hilft ambitionierten Einzelunternehmern, sich mit ihrem Thema als Experte zu positionieren. Sei es das passende Zielbild zu erstellen, die eigene Online Präsenz aufzubauen oder den eigenen Expertenstatus zu etablieren.

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