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Du verbringst viel Zeit damit, Deine E-Mail-Liste aufzubauen? Du entwickelst unwiderstehliche Content-Upgrades, produzierst fesselnde Leadmagneten und gewinnst neue Interessenten über unterschiedlichste Kanäle?

Nur, was ist mit den ganzen Zombie-Abonnenten aus Deiner Liste?

Sie haben sich aus einem bestimmten Grund bei Dir angemeldet, sind aber alles andere als aktiv oder waren es vielleicht nie zuvor… Sind sie trotzdem relevant für Dich?

Heute bekommst Du die Antwort darauf und lernst Tipps, wie Du sie vielleicht doch noch zurückgewinnen kannst.

Legen wir los!

Warum E-Mail-Abonnenten das Interesse verlieren…

Sinkende Öffnungs- und Klickraten können einen schonmal verärgern, wenn man viel harte Arbeit in seine Inhalte gesteckt hat.

Dennoch ist es hilfreich, sich daran zu erinnern, wie man selbst Inhalte konsumiert.

Meldest Du Dich für verschiedene Newsletter oder Angebote an und wirst dann schnell überwältigt?

Legst Du Dir manche E-Mails auf Wiedervorlage und vergisst, auf sie zurückzukommen?

Oder liest Du langweilige Betreffzeilen und springst dann weiter zur nächsten?

Ein paar Gründe, die Du kennen solltest:

  • Abonnenten erhalten Deine E-Mails nicht (z. B. wenn sie ihren E-Mail-Anbieter gewechselt haben) – überprüfe deshalb immer Deine Zustellungsraten
  • Dein E-Mail Service-Provider ist fehlerhaft – stelle sicher, dass Du einen professionellen Anbieter wie z. B. GetResponse, MailChimp oder Klicktipp nutzt.
  • Abonnenten haben sich aus einem Grund angemeldet und erhalten nun E-Mails zu ganz anderen Themen
  • Etwas in Deiner E-Mail-Kommunikation schreckt sie ab
  • Abonnenten sind überwältigt von der Menge an E-Mails in ihrem Posteingang
  • Sie sind zu beschäftigt, um E-Mails zu lesen.

Im Prinzip ist es eine gute Idee, ein paar Möglichkeiten zu betrachten und weiter eine Reaktivierungskampagne zu starten. Mit ihr könntest Du dann herausfinden, was funktioniert und von dort aus weitere Optimierungen vornehmen.

Warum Zeit und Mühe aufwenden, um inaktive Abonnenten zu reaktivieren?

Es lohnt sich, Zeit damit zu verbringen, inaktive E-Mail-Abonnenten zu reaktivieren.

Betrachte die Kosten für die Gewinnung neuer Abonnenten und vergleiche sie mit den Kosten Deiner Reaktivierungskampagne, um zu sehen ob Du das Interesse der Leute wieder wecken kannst.

Das Zurückgewinnen „kalter“ Abonnenten geht direkt zum Kern der Frage, warum Du überhaupt E-Mail-Listen aufbaust:

#1 Dir gehört der Kanal

Grundsätzlich deckt sich der Grund mit dem Bestreben, Deine eigene Website zu besitzen und Deinen eigenen Blog zu betreiben. Im Vergleich zu bezahlten Werbeanzeigen ist es für Dich kostengünstiger, mit direkt Deiner E-Mail-Liste zu kommunizieren.

#2 Dein direkter Kontakt zu Interessenten

Ebenso hast Du vollständige Kontrolle darüber, wann und wie Du Deine E-Mail-Abonnenten kontaktierst. Deine Nachrichten landen in ihrem persönlichen Posteingang, was einen viel direkteren Weg mit niedriger Barriere bedeutet (der E-Mail-Empfänger ist nur einen Klick entfernt…).

Durchführung einer Reaktivierungskampagne

Wenn Du denkst, dass es an der Zeit ist, Dich an die Leute zu wenden, die weder Deine E-Mails öffnen noch auf Deine Links klicken, dann ist es Zeit für eine Reaktivierungskampagne.

#1 Identifiziere Dein Zielsegment und lege Kriterien fest

Zuerst solltest Du klären, was inaktiv für Dich bedeutet.

Ein paar Möglichkeiten zur Segmentierung:

  • Keine E-Mail-Öffnung in den letzten x Wochen
  • Kein Klick in den letzten x Wochen
  • Der Abonnent hat nach Anmeldung nie eine E-Mail geöffnet
  • Der Abonnent hat nach Anmeldung nie wieder geklickt

Wie Du siehst, gibt es unterschiedliche Kriterien, die Du heranziehen kannst.

#2 Bereite Deine Rückgewinnungskampagne vor

Zu den Merkmalen einer erfolgreichen Rückgewinnungs-E-Mail gehören:

  • Wähle einen angemessenen Ton, zeige Persönlichkeit und Hilfsbereitschaft
  • Adressiere den Grund Deiner E-Mail
  • Mache keine Vermutungen – stelle sicher, dass Du als Person erkennbar bist
  • Liefere einen Grund, sich wieder zu engagieren – Wissensvorteile geben mehr Anreiz als Rabatte oder Verkaufstricks
  • Überlasse dem E-Mail-Empfänger immer die Möglichkeit, sich direkt in der E-Mail abzumelden oder biete ein zusätzliches Opt-in an

#3 Messe Deine Ergebnisse und entwickle die Kampagne weiter

Wie bei den besten Marketingkampagnen solltest Du auch bei Reaktivierungskampagnen regelmäßig Deinen Erfolg messen. Nur dann bekommst Du eine Idee darüber, ob Abonnenten auf Deine E-Mails reagieren oder nicht.

Wenn Du feststellst, dass eine Reaktivierungskampagne nicht funktioniert, versuche es mit einer anderen der oben genannten Möglichkeiten.

Achte jedoch, dass Du nicht zu viele Reaktivierungskampagnen in zu kurzer Zeit startest.

Damit würdest Du im Zweifel Leute vertreiben als zurückgewinnen.

Ein paar weitere Anmerkungen zur Reaktivierung…

Während Du Deine erste Reaktivierungskampagne aufbaust oder an Deiner E-Mail schreibst, gibt es noch ein paar Dinge zu berücksichtigen:

  • Gib ihnen genug Zeit, um auf Deine E-Mail zu reagieren.
  • Ziehe auch bezahltes Retargeting in Betracht, um Abonnenten zu erreichen
  • Wenn es nicht sein soll mit der Reaktivierung, lasse den Abonnenten gehen. Erwäge nach 6 oder 12 Monaten nochmal den Versuch – wenn das nicht klappt, lösche den Abonnenten manuell.
  • Das Wichtigste, woran Du in jedem Deiner Schritte denken solltest ist der Wille, helfen zu wollen.

Ich freue mich sehr über Deinen Kommentar: Was unternimmst Du, um inaktive E-Mail-Abonnenten zu reaktivieren?

PS: Bitte teile diesen Artikel auf Social Media, sodass auch andere ambitionierte Menschen die Chance haben, inaktive E-Mail-Abonnenten zu reaktivieren…

Quellen und Weiterempfehlungen

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Torsten
Torsten

Torsten hilft ambitionierten Einzelunternehmern, sich mit ihrem Thema als Experte zu positionieren. Sei es das passende Zielbild zu erstellen, die eigene Online Präsenz aufzubauen oder den eigenen Expertenstatus zu etablieren.

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