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Ein erfolgreiches Unternehmen auf die Beine zu stellen erfordert vor allen Dingen eins: eine gut funktionierende Internetpräsenz.

Im Zeitalter der Digitalisierung ist eine effiziente und smarte Onlinepräsenz Gold wert und kann über den Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens entscheiden.

Heutzutage sind die meisten Marketing-Maßnahmen so aufgebaut, dass sie Besucher auf Websites lenken, die dann in Leads umgewandelt und weiter zu treuen Kunden weiterentwickelt werden. Mit einigen intelligenten Strategien ist es dabei möglich, die einzelnen Prozessschritte zu optimieren und dadurch das gewünschte Ergebnisse zu erzielen.

Das Ziel dieses Beitrages ist es, noch mehr aus Deinem Website Traffic herauszuholen und mehr Nutzer zu Kunden zu machen, indem Du Deine Conversion Rate optimierst.

In diesem ultimativen Guide erfährst Du alles über die Optimierung Deiner Conversion Rate; was es Dir bringt und welche sinnvollen Tools Dir dabei helfen, Dich und Dein Unternehmen noch erfolgreicher zu machen:

  1. Was ist die Conversion Rate?
  2. Conversion Rate Definition
  3. Wozu dient die Conversion Rate?
  4. Wie berechne ich die Conversion Rate?
  5. Welche Conversion Rate ist gut?
  6. Conversion Optimierung
  7. 10 Tipps, um Deine Conversion Rate zu steigern
  8. 10 Fehler, die Deine Conversion Rate verschlechtern
  9. 23 Tools zur Conversion Optimierung
  10. Weitere wichtige Kennzahlen

Was ist die Conversion Rate?

Die Conversion Rate sagt aus, wieviel Prozent der Besucher Deiner Website die gewünschte Aktion durchführen.

Die angestrebten Aktionen können viele Arten von Handlungen beinhalten, die von Seite zu Seite unterschiedlich sind. Dazu gehören beispielsweise der Verkauf von Produkten, Mitgliedschaften, Newsletter-Abonnements, Software-Downloads oder einfach jede andere Aktivität, die über das einfache Durchsuchen von Seiten hinausgeht.

Eine hohe Conversion Rate hängt von mehreren Faktoren ab, die alle zufriedenstellend sein müssen, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen:

  • das Interesse des Besuchers,
  • die Attraktivität des Angebots und
  • die Benutzerfreundlichkeit des Vorgangs.

Das Interesse des Nutzers wird maximiert, indem der richtige Besucher, der richtige Ort und die richtige Zeit ausgewählt werden.

Der Reiz des Angebots besteht darin, wie das Leistungsversprechen lautet und wie gut es präsentiert wird, um eine Verbindung zum Nutzer herzustellen.

Die einfache Umsetzung der gewünschten Aktion durch den Besucher hängt von der Benutzerfreundlichkeit der Website ab, die eine intuitive Navigation und ein schnelles Laden von Seiten beinhaltet.

Conversion Rate Definition

Conversion bedeutet übersetzt „umwandeln“ und beschreibt den Prozess der Wandlung von einer Form zur anderen.

Die Conversion Rate (auch Konversionsrate, Konvertierungsrate oder Umwandlungsrate) beschreibt den Prozentsatz der Nutzer, die eine bestimmte, zuvor festgelegte Aktion tatsächlich durchgeführt hat.

Deine Conversion Rate sagt aus, wie viel Prozent Deiner Besucher das gewünschte Ziel im Verhältnis zur Gesamtzahl der Nutzer Deiner Website erreichen. Eine hohe Conversion Rate bedeutet, dass die Website Besucher das wollen, was Du anbietest und dies auch leicht bekommen.

Wozu dient die Conversion Rate?

Die Conversion Rate ist die Anzahl der Konversionen dividiert durch die Gesamtzahl der Besucher. Wenn beispielsweise eine eCommerce-Website monatlich 200 Besucher verzeichnet und 50 Verkäufe aufweist, beträgt die Conversion Rate 25% (50 geteilt durch 200).

Eine Conversion kann sich auf jede gewünschte Handlung beziehen, die vom Benutzer ausgeführt werden soll. Dies kann alles sein, vom Klick auf einen Button über den Kauf bis hin zum Beitritt als Kunde. Websites und Apps haben oft mehrere Conversion Ziele, und jedes hat seine eigene Conversion Rate.

Warum Deine Conversion Rate wichtig ist

Mit dem Tracking Deiner Conversion Rates kannst Du die Effizienz Deiner Webseiten und Apps messen. Wenn Du verstehst, wie viel Prozent Deiner Benutzer die Vorgaben Deines Unternehmens erfüllen, kannst Du den Erfolg Deiner Website oder App messen und mögliche Bereiche für Verbesserungen identifizieren.

Die Verbesserung Deiner Conversion Rate ermöglicht es Dir auch, mehr Verkäufe bei gleichem Traffic zu erzielen.

Ein Beispiel:

Du investierst 100 € an Werbekosten im Monat, um 500 Besucher auf Deine Seite zu bringen. Von den 500 Besuchern kaufen 100 Leute Dein Produkt. Die Conversion Rate beträgt also 20 %. Wenn Du es schaffst, dass 200 Leute von den 500 Besucher Dein Produkt kaufen, liegt Deine neue Conversion Rate bei 40 %.

Du hast also bei der gleichen Besucherzahl mehr Verkäufe erzielt und logischerweise mehr Geld eingenommen. Wenn Du gleichzeitig Deine Conversion Rate verdoppelst, verdoppelst Du im Wesentlichen den Wert Deiner Werbeausgaben.

Wie berechne ich die Conversion Rate?

Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Arten, Deine Conversion Rate zu berechnen.

Variante 1

Du kannst die Konversionsrate berechnen, indem Du die Anzahl der Konversionen durch die Anzahl der Besucher beziehungsweise der Impressionen teilst:

Konversionen / Impressionen x 100 = Conversion Rate

Ein Beispiel:

100 Konversionen / 500 Besucher oder Impressionen x 100 = 20 % Konversionsrate

Diese Art der Berechnung beinhaltet allerdings auch die Aktivität von Bots und Nutzern, die Deine Seite mehrfach anklicken und ist dementsprechend ungenauer im Vergleich zu Variante 2.

Variante 2

Du berechnest die Conversion Rate anhand eines einzelnen Nutzers oder einer einzelnen Session. Wenn Du die Aktivität eines einzelnen Seitenbesuchers analysierst, dann wird der Besuch nur einmalig gezählt, auch wenn dieser Nutzer die Seite mehrmals besucht hat.

Bei der Analyse von Sessions wird beispielsweise die Dauer bewertet, die ein User auf der entsprechenden Seite verbringt. Für diese genaue Form der Analyse werden in der Regel Cookies verwendet, um die Nutzer zu markieren und ein aussagekräftiges Ergebnis zu gewährleisten.

Ein Beispiel:

(Zahl der Conversions x 100) / (Zahl der einzelnen Besucher) = genaue Conversion Rate

Die Höhe der Seitenimpressionen spielt bei dieser Form der Berechnung keine Rolle und kann außer Acht gelassen werden.

Welche Conversion Rate ist gut?

Experten gehen im eCommerce von einer durchschnittlichen Konversionsrate von 1 % aus. Wenn wir uns erfolgreiche Unternehmen ansehen, dann liegt deren Conversion Rate um die 10 %. Ob das gut ist oder nicht, hängt natürlich auch von der Preisgestaltung sowie der Art der Produkte ab. Mehrere Faktoren müssen bei der Bewertung der Konversionsrate berücksichtigt werden, um ein abschließendes Urteil fällen zu können.

Wer sehr hochpreisige Produkte verkauft hat unter Umständen eine niedrigere Conversion Rate zu verzeichnen als ein Online-Shop mit Billigprodukten und sagt letztlich nicht viel über den Tatsächlichen Gewinn des Unternehmens aus. Beispielsweise können wenige Besucher eine hohe Rate bedeuten und gleichzeitig einen geringeren Gewinn verzeichnen, als viele Besucher mit einer niedrigen Konvertierungsrate.

Ein Beispiel:

100 Besucher * 3,5% Conversion Rate * 1.000 € = 3.500 € Gewinn

500 Besucher * 2,5% Conversion Rate * 100 € = 1.250 € Gewinn

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass bei Seitenbesuchern, die zu Leads werden eine Conversion Rate zwischen 1 % und 5 % gut ist. Bei der Umwandlung von Leads zu Kunden liegt die angemessene Konvertierungsrate zwischen 1 % und 20 %.

Conversion Optimierung

Der Optimierungsprozess der Conversion Rate wird in der Kurzform CRO genannt und bedeutet wörtlich Conversion-Rate-Optimierung. Das Ziel bei der CRO ist es, die Konversionsrate zu erhöhen. Dieser Optimierungsprozess ist eine Teildisziplin des Online Marketings und gewinnt im Zeitalter der Digitalisierung immer mehr an Bedeutung.

Bei der Conversion-Rate-Optimierung werden die komplexen Vorgänge analysiert und optimiert, die einen Website-Besucher zum Kunden machen.

Warum ist die Conversion Optimierung so wichtig?

Eine der Hauptmotivationen eines Unternehmens ist die erfolgreiche Kundenakquise. Das Ziel eines Online-Unternehmers ist die Umwandlung von Besuchern in Leads und die Konversion Leads in Kunden.

Deine Website hat das Potential, neue Interessenten anzuziehen, ihre Vorlieben zu verstehen und sie anschließend zu glücklichen Kunden umzuwandeln. Um dieses Ziel zu erreichen, sind die in der Praxis eingesetzten Methoden sehr vielfältig.

Um zu verstehen, ob Deine Online Marketing Maßnahmen wirksam sind, musst Du auf Deine Conversion Rate achten. Wenn Du beispielsweise einen sehr hohen Traffic verzeichnen kannst, ohne jegliche Conversion zu erzielen, dann hast Du ein Problem.

Die Optimierung der Conversion Rate ist eine wichtige Strategie, damit sich die Marketing-Investitionen in Form von Zeit, Kraft und Geld, die du in dein Unternehmen gesteckt hast, auszahlen.

Vorteile der Conversion Rate Optimierung (CRO)

Indem Du Deine Conversion Rate optimierst, wandelst Du effektiv und schnell Deinen vorhandenen Traffic in zahlende Kunden um.

Die Vorteile von CRO auf einen Blick:

  • CRO erhöht Deine Kundenzahlen und verbessert den Umsatz
  • es hilft Dir, konkurrenzfähig zu bleiben
  • CRO erhöht die Effizienz deiner bezahlten Werbung
  • Du schaffst mehr Vertrauen bei Deinem Publikum
  • CRO kann Dir helfen, stärkere Leads zu gewinnen.
  • Du verstehst die Wünsche und Bedürfnisse Deiner Kunden besser
  • CRO hilft Dir, Deine Website wertvoller für Affiliates zu gestalten
  • Du reduzierst Kosten für die Kundenakquise
  • mit CRO benötigst Du kein größeres Budget
  • Deine Marke wird besser wahrgenommen

Conversion Optimierung im Marketing verstehen

CRO kann viele verschiedene Gestaltungsvarianten aufweisen, setzt sich jedoch aus einigen wenigen essenziellen beweglichen Teilen zusammen. Wenn Du die Conversion Optimierung richtig durchführen möchtest, benötigst Du die folgenden Bausteine:

Handlungsaufforderung (Call-to-action). Sage Deinen Kunden mit einer aussagekräftigen Handlungsaufforderung exakt, was sie als nächstes tun sollen.

Opt-in Formulare. Sammel die Informationen von Leads, damit Du sie später per E-Mail und anderen Methoden vermarkten kannst.

Conversion Funnel. Erstelle einen Conversion Funnel, welcher auf das Verhalten Deiner Zielgruppe und den einzelnen Berührungspunkten basiert.

Multivariates Testing (MVT). Teste mehrere Versionen desselben Assets, beispielsweise eine Landingpage, indem Du die unterschiedlichen Variablen anpasst.

A/B-Testing. Teste zwei Versionen eines Assets, indem Du nur eine einzige Variable änderst.

SEO. Verbessere Dein Suchmaschinen-Ranking und stelle damit sicher, dass potenzielle Kunden Deine Website sowie Deine Produkte oder Dienstleistungen finden können.

Benutzerfreundlichkeit der Website. Verbessere die Benutzerfreundlichkeit, indem Du Deine Website so anpasst, dass der Kunde einfach auf der Seite navigieren kann. Beachte hierbei auch die Anpassung für Smartphones und Tablets.

Die wichtigsten Kennzahlen der Conversion Rate Optimierung messen und analysieren

Die Optimierung der Conversion Rate funktioniert nur dann, wenn Du die wichtigsten Kennzahlen verfolgst. Wenn Du Änderungen an Deiner Website und Deinem Funnel vornimmst, musst Du herausfinden, welche spezifischen Auswirkungen diese Änderungen auf das Verbraucherverhalten, den Umsatz, die Lead-Generierung und so weiter haben. Die folgenden Faktoren solltest Du dabei im Auge behalten:

  • ROI – Return on Investment
  • Bounce-Rate
  • die durchschnittliche Zeit, die Benutzer auf Deiner Seite verbringen
  • Anzahl der Seitenaufrufe
  • Benutzerfreundlichkeit
  • Anzahl der Kunden
  • Ladezeit der Seite

Strategie entwickeln zur Conversion Optimierung

Wenn Du Deine Conversion Rate verbessern willst, dann brauchst Du eine gute Strategie. Es ist ausgesprochen wichtig, dass Du Deine Ausgangsmetriken kennst. Dies ist Deine Basis, von der aus Du startest. Ausgehend von diesen Basisdaten kannst Du nun testen, ob und wie gut Deine CRO-Methoden funktionieren.

Nehmen wir zum Beispiel an, dass Du Dich auf die Bounce Rate und die Zeit auf der Seite konzentrierst. Um eine aussagekräftige Analyse der Bounce Rate zu erfassen, solltest du alle relevanten Faktoren bedenken, die diese Zahl beeinflussen. Die Bounce Rate wird beispielsweise von der Seitenladezeit und der Benutzerfreundlichkeit beeinflusst.

Deine Strategie könnte zu Beginn in etwa so aussehen:

  • Komprimiere alle Bilder Deiner Seite auf die kleinstmögliche Größe
  • Verbessere die Top-Level-Navigation und füge Breadcrumbs hinzu
  • Füge interne Links auf jeder Seite hinzu, um Click-Throughs zu fördern
  • Verwende große Zwischenüberschriften auf Seiten mit viel Inhalt, um das Lesen zu erleichtern
  • Implementiere auf jeder Seite einzigartige Handlungsaufforderungen (Call-to-actions)

Dies ist eine gute Startstrategie. Teste jeden einzelnen Punkt sowohl mit A/B-Testing als auch mit der Methode des Multivariaten-Testings und analysiere so die Wirksamkeit der unterschiedlichen Maßnahmen. Wiederhole den Prozess solange, bis Du zufrieden bist.

10 Tipps, um Deine Conversion Rate zu steigern

Tipp #1 Identifiziere Deine potenziellen Kunden.

Finde zunächst heraus, wer zu Deiner Zielgruppe gehört und wer nicht. Damit erreichst Du, dass Dein Marketing wirksam und effektiv funktioniert. Dein Angebot sollte dabei so überzeugend und passgenau auf die Zielgruppe abgestimmt sein, dass Deine potenziellen Kunden idealerweise sofort überzeugt sind. Erstelle einen Avatar Deines idealen Kunden mit spezifischen Daten wie Alter, Geschlecht, Wohnort, Hobbys, Beruf und identifiziere seine Bedürfnisse und Interessen.

Tipp #2 Befrage Deine Nutzer.

Bitte Deine User, an Umfragen teilzunehmen. Die Fragen sollten kurz und präzise sein. Durch ihre Antworten verschaffst Du Dir Einblicke in die spezifischen Wünsche und Bedürfnisse Deiner Zielgruppe.

Tipp #3 Sammle und analysiere Daten.

Erinnerst Du Dich an die Metriken, die ich vorhin erwähnt habe? Nutze unterschiedliche Tools zur Conversion Rate Optimierung und sammle dabei so viele Daten, wie möglich. Leg Dein besonders Augenmerk hierbei auf spezifische Muster. Vielleicht finden Dich die meisten Deiner Kunden zum Beispiel über Instagram oder lesen bestimmte Blogs, bevor sie sich Deine Produkte ansehen. Mit diesen wertvollen Informationen kannst Du Deine Conversion Rate erhöhen.

Tipp #4 Konzentriere Dich auf die wichtigsten Inhalte.

Mithilfe einer Heatmap-Analyse findest Du die wichtigsten Seiten Deiner Website. Besonders die Landingpage sowie die Produktseiten verdienen hierbei Deine besondere Aufmerksamkeit. Führe eine Heatmap-Analyse auf diesen Seiten durch, um zu sehen, wo Personen klicken und wie sie auf der Seite navigieren. Optimiere diese Seiten danach dementsprechend, um Deine Conversion Rate zu optimieren.

Tipp #5 Keine Bauchentscheidungen.

Wir neigen dazu, emotionale Entscheidungen zu treffen. Sobald Du allerdings die Zahlen, Daten und Fakten auf dem Tisch hast, solltest Du rationale Entscheidungen treffen und diese Daten für die Optimierung deiner Conversion Rate nutzen. Auch wenn Dir die neue Farbe des Buttons nicht gefällt – wenn Deine Zielgruppe es mag, dann spielen Deine eigenen Vorlieben keine Rolle.

Triff Deine Entscheidungen basierend auf den zugrundeliegenden Daten und Fakten.

Tipp #6 Benutzerfreundlichkeit.

Führe die Besucher Deiner Seite geschickt durch CTAs und Breadcrumb dorthin, wo sie hinsollen. Basierend auf dem Nutzerverhalten kannst Du strategisch Pfeile, Navigationsleisten, CTAs und Opt-Ins platzieren. Entferne alle Elemente, die für den Benutzer eine Pause ermöglichen oder Bedenken hervorrufen. Wenn Du beispielsweise keinen Absatz auf ihrer Verkaufsseite benötigst, dann lösche ihn.

Tipp #7 Weniger ist mehr.

Setze bei Texten und Deinem Design auf Minimalismus. Bei Blogposts verwende mehrere Absätze, große Zwischenüberschriften und lockere das Gesamtbild mit Gliederungspunkten auf. Nutze wenige, sinnvolle Bilder und Grafiken und achte auch auf einen guten Lesefluss. Schreibe nicht für die Suchmaschinen, sondern für den Leser.

Ein zufriedener Leser wird eher zu einem zufriedenen Kunden.

Erstelle lieber weniger Content, aber dafür besonders hochwertigen, der Deine User mit Mehrwert versorgt und erste Probleme löst. Das gilt für deinen Blog sowie für Social Media Beiträge.

Tipp #8 Nimm Kontakt zu Deinen Usern auf.

Durch Deinen Blog und Social Media kannst Du direkt mit Deinen Usern in Kontakt treten und eine Beziehung aufbauen. Du lernst Deine potenziellen Kunden mit all ihren Bedürfnissen, Vorlieben und Abneigungen kennen und kannst so gezielt auf deren Wünsche eingehen.

Tipp #9 Verwende effektive Überschriften.

Überschriften sind in der Regel das Erste, was dem Besucher auf Deiner Webseite bewusst auffällt. Eine prägnante Überschrift ist daher ein sehr gutes Mittel, um dein gesamtes Angebot in einer aussagekräftigen Formulierung zu verpacken.

Die Überschrift soll die Neugierde der Besucher wecken, eine Frage beantworten oder ein Problem lösen. Unter dieser Prämisse erweisen sich die folgende Überschriften als wirkungsvoll und fördern eine bessere Leadgenerierung:

  • News Überschrift: „Neue Diät verbrennt mehr Fett als wenn du 37 Kilometer pro Woche laufen würdest“
  • Garantie Überschrift: „Hände, die sich in 24 Stunden so glatt anfühlen wie Seide… Oder du bekommst dein Geld zurück!“
  • How-To Überschrift: „Wie du Freunde gewinnst und Menschen beeinflusst.“
  • Benefit Überschrift: „Es erfrischt deinen Atem, während es deine Zähne reinigt.“
  • Frage Überschrift: „Machst du diese Fehler in deiner Ehe?“
  • Gründe, warum: „37 lustige und einfache Wege, 500 Euro im Schlaf zu verdienen.“
  • Befehlsüberschrift: „Stoppen Sie den Haarausfall noch heute, bevor Ihr Kopf wie eine Bowlingkugel aussieht.“

Tipp #10 Verbessere die Ladezeit Deiner Website.

Die Geschwindigkeit des Seitenladevorgangs spielt eine wichtige Rolle bei der Conversion Deiner Website. Niemand ist heutzutage mehr geduldig.

Wenn sich eine Seite nicht im Handumdrehen aufbaut, klicken wir schnell auf den Zurück-Button und suchen nach schnelleren Alternativen.

Je schneller Deine Website ist, desto höher wird Deine Conversion Rate steigen. Laut Kissmetrics kann eine Verzögerung der Seitenreaktion von einer Sekunde zu einer Reduzierung der Konvertierungen um 7% führen.

Hier noch einige Beispiele, wie enorm sich die Ladezeiten auf den Umsatz auswirken können:

  • Jede Verzögerung der Seitenladezeit um eine Sekunde könnte zu jährlichen Verlusten von 1,6 Milliarden Dollar für Online-Händler so groß wie Amazon führen.
  • Als Mozilla die Seitengeschwindigkeit um 2,2 Sekunden erhöhte, stiegen die Downloadzahlen von Firefox um 15,4 Prozent oder 10 Millionen pro Jahr!
  • Walmart verzeichnete eine Steigerung der Conversion Rate um 2 Prozent pro 1 Sekunde Verbesserung der Seitenladezeiten.

10 Fehler, die Deine Conversion Rate verschlechtern

Du bist völlig ahnungslos, warum die Besucher Deine Website verlassen, ohne zu konvertieren? Dein Traffic stimmt zwar, aber die Conversion Rate ist im Keller? Auch Top-Einzelhändler stellen sich regelmäßig dieser Herausforderung. Folgende Fehler könnten dafür verantwortlich sein:

Fehler #1 Du hast nichts Einzigartiges zu verkaufen.

Du hast eine fantastische Idee für ein Produkt oder eine Dienstleistung. Aber wenn Menschen Deine Website besuchen, können sie kein einzigartiges Produkt finden.

Deine Aufgabe besteht darin herauszufinden, welches Produkt bzw. welche Dienstleistung Dich von der Konkurrenz unterscheidet. Bedenke, dass womöglich noch unzählige ähnliche Produkte auf dem Markt sind.

Wenn potenzielle Kunden auf Deine Website gelangen, müssen sie motiviert sein, Dein einzigartiges Produkt zu kaufen. Dein einzigartiges Produkt sollte dabei in der Lage sein, die Essenz Deiner Marke zu spiegeln.

Fehler #2 Das Design Deiner Website ist schlecht.

Der erste Eindruck ist entscheidend, wenn Besucher auf Deine Website kommen. Studien zeigen, dass fast 66% der Nutzer glauben, dass eine gute Website die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen eines Unternehmens erhöht.

Heute gelten die meisten Unternehmen aufgrund ihrer Onlinepräsenz als seriös. Daher können defekte Links, überladene Bilder, schlechte Designkonzepte, Reaktionslosigkeit, schlechte Seitennavigation sowie irreführende Call to Action Buttons Deine Besucher abschrecken.

Stell also sicher, dass Dein Design up to date ist und Deine Besucher begeistert.

Fehler #3 Kein Fokus auf Landing Pages.

Landing Pages erhöhen den Traffic und steigern die Conversions. Wenn das bei Dir nicht der Fall ist, solltest Du Deine Landingpages optimieren. Der Vorteil einer Landing Page ist, dass sie sich auf ein einziges Thema fokussiert und es daher einfacher ist, den Traffic auf eine bestimmte Seite zu lenken. Auf diese Weise erreichst Du, dass Deine Besucher sich auf die Erfüllung einer bestimmten Aufgabe konzentrieren.

Verwirre Deine Besucher nicht mit zu vielen unterschiedlichen und verwirrenden Informationen. Außerdem können Landing Pages dazu verwendet werden, um die Kundenaktivitäten genau zu verfolgen.

Da Landing Pages alle dominierenden Elemente wie Keywords, relevante Bilder und Videos, Links und prägnante Inhalte enthalten, verbessern sie außerdem das Suchmaschinen-Ranking.

Fehler #4 Du hast keine optisch ansprechenden Bilder.

Im Gegensatz zu den physischen Waren können Benutzer Deine Produkte nur durch Bilder verstehen oder virtuell „fühlen“.

Studien zeigen, dass Websites mit Bildern 94% mehr Aufrufe haben. Hochwertige und aussagekräftige Bilder verhelfen Deinen Kunden, eine Kaufentscheidung zu treffen. Im Gegensatz dazu ist der Mangel an Bildern einer der Hauptgründe, warum potenzielle Kunden sich für die Konkurrenz entscheiden. Daher ist es wichtig, dass Du Bilder einfügst, die die Emotionen Deiner Kunden ansprechen.

  • füge größere, qualitativ hochwertige Bilder mit Detailansichten hinzu
  • stelle eine 360-Grad-Ansicht von Bildern bereit
  • gib die Option, die Bilder sowohl zu vergrößern als auch zu verkleinern

Fehler #5 Deine Inhalte sind nicht hochwertig.

Wenn Benutzer Deine Website besuchen, spielt der Inhalt die Hauptrolle bei der Interaktion mit Deinen Kunden. Mit hochwertigen, aussagekräftigen Inhalten verstehen Deine Kunden Dein Produkt beziehungsweise Deine Dienstleistung besser, was wiederum zu einer höheren Conversion Rate führt.

Qualitativ hochwertige Inhalte helfen Dir außerdem, einen höheren Rang in Suchmaschinen einzunehmen. Google überprüft die Glaubwürdigkeit Deiner Inhalte einschließlich der Backlinks und indiziert Deine Seite dementsprechend.

Ein gut geschriebener Inhalt senkt Deine Bounce-Raten und die Leute beginnen, Deiner Marke zu vertrauen oder sie entscheiden sich direkt, Deine Produkte zu kaufen. Darüber hinaus ist die Bereitschaft höher, dass Deine User qualitativ hochwertige Inhalte, die Mehrwert bieten auch teilen werden.

Fehler #6 Keine Anpassung der 404-Fehlerseite.

Es ist ganz natürlich, dass Benutzer auf eine 404-Fehlerseite stoßen. Dies solltest Du ausnutzen, indem Du die Benutzer auf Deine Dienstleistungen, Produkte und andere Beiträge umleitest. Somit bleiben die Besucher weiterhin auf Deiner Website, ohne frustriert und enttäuscht zu sein.

Fehler #7 Mangelndes Vertrauen.

Es ist enorm wichtig, dass Du Deinen Usern ein Gefühl von Vertrauen vermittelst. 73% der Verbraucher halten Online-Shopping für ein hohes Risiko. Dies liegt an den steigenden Sicherheitsrisiken, die Kunden vor einer Kaufentscheidung zurückschrecken lassen.

  • Deine Website sollte daher auf dem neuesten Stand sein.
  • Vergiss nicht, Sicherheitszertifikate und Trust Badges einzufügen.
  • Deine Kontaktdaten sollten schnell zu finden sein.
  • Außerdem ist es hilfreich, aktiv in Social Media Bereichen zu sein.
  • Erfahrungsberichte und Testimonials sorgen bei Deinen Kunden für zusätzliches Vertrauen.
  • Außerdem vermittelt ein professionelles Logo bei den Kunden vertrauen und ist ein Zeichen von Verlässlichkeit und Stabilität.

Fehler #8 Mangel an Suchfunktionen auf der Seite.

Die Suchfunktion Deiner Website fördert die Interaktion Deiner Besucher und erleichtert die Navigation auf Deiner Seite. Seit 2004 ist die prädiktive Suche zu einem wichtigen Element geworden, um die Conversions um 4,63% zu verbessern. Deine Suchfunktion sollte in der Lage sein, Deine Benutzer zu verstehen und ihnen zu helfen, Deine Produkte leicht zu finden. Zu den idealen prädiktiven Suchfunktionen gehören:

  • das Verwenden von Keywords
  • die Empfehlung von Cross-Selling Produkten
  • die Verwendung von Bildern in Suchempfehlungen
  • automatische Korrekturfunktionen

Fehler #9 Deine Checkout-Seite ist zu komplex.

Kunden können frustriert werden, wenn sie ein 3-seitiges Bestellformular ausfüllen müssen. Mehr als die Hälfte der potenziellen Kunden könnten während dieses Vorgangs abspringen und sich anders entscheiden. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein potentieller Kunde für die Konkurrenz entscheidet, ist hoch. Die unten genannten häufigen Fehler im Kassensystem führen zu einer niedrigen Konversionsrate:

  • Kunden müssen zunächst ein Konto erstellen, um zu bestellen
  • reflektierende Versandkosten bei der Zahlung
  • keine Möglichkeit, sich als Gast anzumelden oder ein Konto über Social Media zu erstellen
  • Gutscheincodes funktionieren nicht
  • zu wenig Zahlungsmöglichkeiten
  • Website ist nicht für Smartphones oder Tablets geeignet
  • Fehler im Zahlungssystem (Weiterleitung zu PayPal funktioniert nicht)

Fehler #10 Du führst keine A/B-Tests durch

Es gibt unzählige Möglichkeiten, Deine Website zu optimieren, aber wenn Du Deine Optionen nicht testest, wirst du niemals herausfinden, welche besser funktioniert. Aus diesem Grund ist es für Deine Website und Kampagnen von entscheidender Bedeutung, regelmäßig A/B-Tests durchzuführen.

A/B-Tests sind eine sehr gute Taktik, um Kunden zu gewinnen und deine Conversion Rate zu steigern. Einige der beliebtesten A/B-Testwerkzeuge sind:

  • Pii TestEngine
  • VWO
  • A/Bingo
  • KISSmetrics
  • Convert Experiment

23 Tools zur Conversion Optimierung

Mit diesen Tools hast Du die perfekten Hilfsmittel, um Deine Conversion Rate effizient zu steigern. Wenn Du die Grundlagen der einzelnen Tools verstehst, kannst Du auf komplexere umsteigen. Viel Spaß beim Ausprobieren!

#1 HelloBar

HelloBar ist ein Lead Capture Tool, mit dem Du Deiner Website ein Popup-Formular hinzufügen kannst, um Deine E-Mail-Liste zu erweitern, Deine Social Media Auftritte zu bewerben, ein Produkt zu präsentieren oder andere Strategien zur Lead-Generierung zu entwickeln.

#2 Sumo

Sumo bietet Dir eine Reihe kostenloser Tools, die Dir dabei helfen, Deine Standort-Conversion zu steigern. Für die Lead-Erfassung bietet es ein Popup-CTA „Welcome Mat“, eine „Smart Bar“ zur Erhöhung der E-Mail-Abonnenten, ein scroll getriggertes Feld und ein Kontaktformular. Zusammen mit den Recherchetools von Google Analytics hilft Dir Sumo dabei, Deine Seite effektiv zu analysieren und Deine E-Mail-Liste zu erweitern.

#3 Die kostenlosen Marketing-Tools von HubSpot

Die Tools von HubSpot bieten Dir detaillierte Einblicke potenzieller Kunden und aktueller Kontakte in Deiner Datenbank. Sie verknüpfen die Kontaktdatenbank mit einem Dashboard und zeigen Dir somit auf einen Blick, welche Marketingmaßnahmen sich auszahlen und welche nicht.

#4 LandBook

Wenn Du eine Landingpage von Grund auf neu erstellen musst, kann der Einstieg schwierig sein. Glücklicherweise gibt es LandBook: eine kostenlose Sammlung der am besten gestalteten Landing Pages im Web.

Mit LandBook hast Du Einblick in die Strategien von Top-Unternehmen. Nutze die Elemente wie Text, Positionierung, Layout und Design, um Deine Conversions voranzutreiben. Wähle Deine Lieblingselemente aus der LandBook-Datenbank aus und integriere sie einfach und schnell in Deine eigene Landingpage.

#5 Really Good Emails

Die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne eines Erwachsenen liegt bei etwa acht Sekunden. Wenn Du Deine Botschaft vermitteln willst, solltest Du dementsprechend effizient vorgehen.

Really Good Emails hilft Dir bei der visuellen Kommunikation und bietet ein gutes Design Know-how. Ähnlich wie LandBook ist Really Good Emails eine Datenbank mit den am besten gestalteten E-Mail der innovativsten Unternehmen der Welt. Nutze dies als Ressource, um zu sehen, wie Du Deine E-Mail so gestalten kannst, dass Deine Botschaft effizient ankommt.

#6 SubjectLine.com

Beim Senden von E-Mails kann die Betreffzeile Deine Leistung beeinflussen oder beeinträchtigen. SubjectLine.com hat über drei Millionen Betreffzeilen getestet und verfügt über ein Tool zur Bewertung Deiner möglichen Optionen. Es gibt eine Zustellbarkeits- und Marketingbewertung sowie Ratschläge zur Verbesserung.

#7 Headline Analyzer

Der Headline-Analyzer von CoSchedule gibt Dir eine Bewertung von 1-100, um zu beurteilen, wie effektiv Deine Überschrift sein wird. Die Punktzahl wird basierend auf Wortverbrauch, Grammatik, Vokabular, der Art der Überschrift, sowie der Anzahl der Zeichen und Wörter berechnet.

Das Tool zeigt Dir auch, wie Deine Überschrift in der Google-Suche, in der Betreffzeile einer E-Mail und so weiter aussieht. Dieses Zool ist hervorragend dafür geeignet, die allgemeine Qualität und Wirksamkeit deiner Überschriften zu testen.

#8 Google Analytics

Google Analytics ist eine kostenlose Möglichkeit, Deine Website-Besucher zu analysieren und deren Nutzungsverhalten zu verfolgen. Du kannst sehen, wie lange die Benutzer auf bestimmten Seiten verweilen, wann sie abspringen, ob Besucher Ziele von einem bestimmten Pfad aus erreichen und durch welche Quellen sie auf Deine Website gekommen sind.

Was an Google Analytics großartig ist: Du kannst sehen, welche Keywords die Nutzer suchen, um Deine Seite zu finden. Außerdem kannst Du verfolgen, auf welchem Gerät Leute nach Deiner Website suchen und demografische Daten aufdecken.

#9 HubSpot Website-Grader

Website Grader ist eine großartige Möglichkeit, eine schnelle Momentaufnahme der Gesamtleistung Deiner Website zu erhalten. Es gibt Einblicke in Leistungsfaktoren (einschließlich Geschwindigkeit, Seitengröße und Seitenanfragen), mobile Reaktionsfähigkeit und Erscheinungsbild, SEO (Seitentitel, Metabeschreibungen, Überschriften und Sitemap) und Sicherheit.

Von dort aus entwickelt das Tool eine Note und gibt Vorschläge, wie man sich verbessern kann. Das macht es einfach, die Seite effizient anzupassen und die Conversion Rate zu steigern.

#10 Clicktale

Clicktale bietet Heat Maps an, die Dir dabei helfen, die wertvollsten Ressourcen auf Deinen Seiten zu bestimmen. Mit diesem Tool verfügst Du über die die benötigten Informationen, um Inhalte, CTAs und Seitengestaltung sinnvoll und effizient zu organisieren.

#11 Google Forms

Google Forms ist ein Tool, das es ermöglicht, Informationen von Nutzern über eine personalisierte Umfrage oder ein Quiz zu sammeln. Dadurch kannst Du z.B. herausfinden, welche Inhalte Deine potenziellen Kunden und Blog-Abonnenten bevorzugen.

#12 5 Second Test

UsabilityHub hat ein großartiges, von der Community betriebenes Tool namens 5 Second Test, mit dem Benutzer ein Produkt, eine App, ein Event oder ein Design hochladen und von der Community testen lassen können.

Dies ist eine großartige Möglichkeit, Meinungen und Feedback einzuholen. 5 Second Test bietet Dir darüber hinaus auch Klick-Tests, Präferenztests, Fragetests und Navflow-Tests für andere Fragen zu Deiner Website und der Benutzeroberfläche.

#13 Effective Experiments

Effective Experiments bietet Dir eine präzise Möglichkeit, alle Deine Tests zu verfolgen und auszuwerten. Wenn Du tonnenweise Excel-Tabellen hast, die Du mit Google Analytics-Daten verglichen musst, bewahrt dich Effective Experiments vor dem verrückt werden und hilft Dir, den Überblick zu behalten.

Dieses Tool bringt alles an einen Ort und hilft Dir, die Statistiken auszuwerten und signifikante Daten zu bestimmen.

#14 Optimizely

Beim Testen verschiedener Variationen wirst Du oft vor einige knifflige Herausforderungen gestellt. Es ist mühsam, eine gute Kontrollgruppe zu finden und festzustellen, ob Dein Test statistisch signifikant ist.

Glücklicherweise hilft Optimizely sehr viel bei all dem… und noch einiges mehr. Mit Optimizely führst Du Deine Tests über alle Geräte und Plattformen hinweg durch und findest dann heraus, ob sie signifikant sind oder nicht. Die Software bietet A/B-Testing und Multivarianten-Testings an.

#15 Omniconvert (ehemals Marketizator)

Omniconvert ist eine Marktforschungs-App, mit der Du verhaltensbasierte Umfragen erstellen kannst, die Nutzerverhalten überwachen und auswerten.

#16 SimilarWeb

SimilarWeb kann Dir dabei helfen, Deine Konkurrenz zu beobachten und zu analysieren. Wirf einen Blick auf die Performance Deiner Wettbewerber und lerne von deren besten Strategien.

#17 Owler

Mit Owler kannst Du alle Details zu Deinen Mitbewerbern einsehen. Diese App verschafft Dir tiefe Einblicke in das Nutzerverhalten von Wettbewerbern und sogar in Offline-Daten.

#18 Alexa

Alexa ist eine Business Intelligence-Plattform, die Dich dabei unterstützt, bessere Marketingentscheidungen zu treffen und Deinen Traffic auf mehreren Plattformen zu interpretieren.

#19 Woopra

Woopra verfolgt sowohl anonyme als auch identifizierbare Nutzer, während sie Deine Website erkunden und mit Dir in Kontakt treten. Mit diesem Tool erhältst Du einen beispiellosen Zugang zur Psychologie Deiner Kunden.

#20 OptinMonster

OptinMonster ist das führende Tool zur Lead-Generierung. Es ist außerdem eine der besten Lead-Generierungssoftwares auf dem Markt, weil es Dir ermöglicht, Deine eigenen Conversions-Formulare zu erstellen, auszuführen, zu verwalten und zu analysieren.

#21 AB Tasty

AB Tasty ist eine der umfassendsten AB-Test- und Multivariaten-Test-Applikationen, die Du derzeit auf dem Markt finden wirst.

#22 User Testing

User Testing bietet Dir eine Reihe verschiedener Dienste, um Deine Website und das Nutzerverhalten zu testen und auftretende Veränderungen zu überwachen.

#23 CrazyEgg

CrazyEgg ist ideal, um die allgemeinen Aktionen und die Aufmerksamkeit Deiner Benutzer darzustellen, was es zu einem großartigen AB-Testwerkzeug macht. Es ist auch eines der bekanntesten Heat-Map-Tools, das im Internet verfügbar ist.

Weitere wichtige Kennzahlen

Deine Conversion Rate sollte nie isoliert betrachtet werden. Ziehe weitere wichtige Kennzahlen zu Deiner Auswertung hinzu. Hierbei zählen u.a. Umsätze und Gewinne, sowie der ROI (Return on Investment).

Return on Investment ist eine mathematische Formel, mit der Investoren ihre Investitionen bewerten und beurteilen können, wie gut sich eine bestimmte Investition im Vergleich zu anderen entwickelt hat.

ROI

Eine ROI-Berechnung wird manchmal zusammen mit anderen Ansätzen verwendet, um einen Business Case für eine bestimmte Idee zu entwickeln. Der Gesamt-ROI für ein Unternehmen wird manchmal verwendet, um zu bewerten, wie gut ein Unternehmen geführt wird.

Wenn ein Unternehmen unmittelbare Ziele hat, Marktanteile zu erzielen, Infrastruktur aufzubauen, sich zum Verkauf zu positionieren oder andere Ziele zu verfolgen, kann der Return on Investment eher im Hinblick auf die Erreichung eines oder mehrerer dieser Ziele als im Hinblick auf sofortige Gewinn- oder Kosteneinsparungen gemessen werden.

Key Performance Indicators (KPIs)

Key Performance Indicators sind Geschäftskennzahlen, die von Führungskräften und anderen Unternehmern verwendet werden, um Faktoren zu verfolgen und zu analysieren, die für den Erfolg eines Unternehmens entscheidend sind.

Effektive KPIs konzentrieren sich auf die Geschäftsprozesse und Funktionen, die das Top-Management für die Messung der Fortschritte bei der Erreichung strategischer Ziele und Leistungsziele als am wichtigsten erachtet.

Cash Conversion Ratio (CCR)

Der Cash Conversion Ratio, auch bekannt als Cash Conversion Rate, ist ein Finanzmanagement-Tool, mit dem das Verhältnis der Cashflows eines Unternehmens zu seinem Nettogewinn bestimmt wird.

Schlusswort

Egal welche Art von Website Du betreibst, Conversions und Conversion Rate Management sollte bei Deinem Unternehmen auf der Prioritätenliste ganz oben stehen.

Wenn Du eine E-Commerce-Website betreibst, wird Dein offensichtliches Ziel sein, mehr Umsatz zu erzielen, aber selbst, wenn Du einfach nur Leads generierst oder die Markenbekanntheit für Dein Unternehmen aufbaust, willst Du einen Mechanismus haben, der Dir dabei hilft, Deine Conversions zu verbessern. Dabei spielt die Arbeit mit den richtigen Tools eine entscheidende Rolle für die Optimierung Deiner Conversion Rate.

Während ein wettbewerbsfähiges, hochwertiges Produkt unerlässlich ist, ist es vielleicht noch wichtiger, sicherzustellen, dass Dein Produkt gut vermarktet wird.

Conversion Rate Optimization hilft Dir dabei, Deine Besucher zu Kunden zu machen. Fang mit kleinen Schritten allmählich an, Dich dem Themengebiet anzunähern. Probiere die hier vorgestellten Tools aus und nähere Dich so Stück für Stück Deinem Ziel.

Hinterlass mir gerne ein Kommentar: Was funktioniert für Dich, was nicht, um Deine Conversion Rate zu optimieren?

P.S. Bitte teile diesen Artikel auf Social Media, sodass auch andere ambitionierte Menschen die Chance haben, erfolgreich eine Nische zu besetzen…

Quellen

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Torsten
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Torsten hilft ambitionierten Einzelunternehmern, sich mit ihrem Thema als Experte zu positionieren. Sei es das passende Zielbild zu erstellen, die eigene Online Präsenz aufzubauen oder den eigenen Expertenstatus zu etablieren.

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