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Eine gut formulierte Betreffzeile ist in der Regel der Schlüssel dazu, dass Deine E-Mails vom Empfänger tatsächlich auch geöffnet und gelesen werden.

Aber was ist mit dem zweitwichtigsten Teil der E-Mail, wenn es darum geht, dass Deine Leser die nächste Aktion durchführen?

Heute sprechen wir über kaum genutzte Call-to-Actions im E-Mail-Marketing und Möglichkeiten, wie Du die Antwortraten Deiner E-Mails steigern kannst:

#1 Verlinke aktionsbezogene Wörter im Text

Während sich viele Marketer für die Standard-Call-to-Actions „weiterlesen“ oder „mehr erfahren“ entscheiden, gibt es spannendere, aktionsbasierte Formulieren wie z. B. „Jetzt exklusive Tipps erhalten“ oder „Heute für 7 Tage kostenfrei testen“.

Diese Formulierungen kommen bei E-Mail-Empfängern gut an, weil sie ungewöhnlich sind und sich auf das Jetzt konzentrieren.

Überlege, wie Du gängige Call-to-Actions optimieren kannst, um Deine Links klickstärker zu machen. Orientiere Dich dabei an dem Nutzenversprechen, das Du mit Deinen Leistungen an Deine Kunden lieferst.

Sprich Deine Kunden aktiv an und fordere sie auf, den nächsten Schritt zu machen.

#2 Nutze Call-to-Actions in der Signatur

E-Mail-Signaturen sind eine hervorragende Möglichkeit, Call-to-Actions zu platzieren.

Auch wenn es verschiedene Arten von CTAs für die E-Mail-Signatur gibt, nutzt längst nicht jeder diese Chance, damit die Empfänger direkt anzusprechen.

In Deiner E-Mail-Signatur kannst Du z. B. auf folgende Dinge verweisen:

  • Verlinkung zu Deinen Social Media Profilen
  • Einfügen Deiner Telefonnummer, um mit Dir ins Gespräch zu kommen
  • Anmeldungen zu Webinaren oder Events
  • Promotion aktueller Angebote, Produkte oder Dienstleistungen

Um einen nahtlosen Übergang zu schaffen, orientiert sich Dein Call-to-Action idealerweise an dem Thema, das Du in Deiner E-Mail behandelst.

#3 Setze Call-to-Actions auf Bilder ein und hinterlege sie mit Links

Die meisten Menschen springen auf visuelle Reize an und klicken lieber auf eine Nachricht mit einem Bild als ohne.

Nutze deshalb Call-to-Actions auf Bilder und integriere Links zum gewünschten Ziel.

Bilder können insbesondere dann erfolgreich sein, wenn sie mit Deinem Branding und Deiner Botschaft übereinstimmen.

Aber kaum ein Element einer E-Mail ist so fehleranfällig wie ein Bild. Sei es, dass das Bild nicht passt, das Layout ruiniert oder ewig zum Laden braucht.

Achte deshalb auf die folgenden Punkte, wenn es um das perfekte Bild in E-Mails geht:

  • Füge einen Alt-Text hinzu: Wenn ein Bild im E-Mail Browser einmal nicht angezeigt werden sollte, hilft eine kurze Beschreibung im Alt-Text, dass Deine Botschaft trotzdem ankommt.
  • Achte auf die Größe: Je größer das Bild ist, desto länger dauert es, bis es geladen ist. Halte Deine Bilder deshalb so klein groß wie nötig.
  • Die Platzierung ist wichtig: Einige E-Mails enthalten Header-Bilder. Da die meisten Empfänger die E-Mail jedoch schnell überfliegen und dann entscheiden, ob sie sie lesen wollen oder nicht, ist ein riesiges Header-Bild, das die Nachricht verdeckt, vielleicht nicht die beste Idee. Ein Header-Bild sollte daher eine klare Aussage haben oder zumindest etwas Text enthalten, der auf den Inhalt der E-Mail hinweist.

Achte darauf, dass Deine Bilder wirklich mit Links hinterlegt sind. Am besten schickst Du Dir dazu eine Testmail und prüfst das Design, Inhalte inkl. aller Links gegen.

#4 Integriere Social Sharing Buttons

In E-Mails stellen Social Sharing Buttons eine indirekte Aufforderung zum Handeln dar.

Bei Deinem primären Call-to-Action geht es wahrscheinlich darum die Leser auf Deine Website zu bringen, um eine Transaktion durchzuführen.

Social Sharing Buttons sind eine sinnvolle Ergänzung in Deinen Emails, damit Deine E-Mail-Empfänger den Inhalt Deiner E-Mail teilen können.

Es gibt zwei Arten von Social Sharing Buttons:

  • Share-Symbole fordern die Leser auf, einen bestimmten Inhalt zu teilen – den Artikel zu twittern oder das Bild zu pinnen usw.
  • Follow-Symbole leiten die Leser direkt zu Deinen Social-Media-Profilen weiter, z. B. zu Deiner Facebook-Seite oder Deinem Instagram-Account, damit sie auf die von ihnen bevorzugte Weise in Verbindung treten können.

#5 Optimierter Vorschautext (Preview Text)

Wenn Du den Vorschautext Deiner E-Mails nicht nutzt, ergeht Dir eine große Chance.

Der Vorschautext sollte nahtlos mit Deiner Betreffzeile ineinander übergehen und gibt Dir weitere Möglichkeiten, Deinen Call-to-Action zu platzieren und ihn mit psychologischen Kniffen wie Dringlichkeit oder etwas Humor zu füllen.

Wenn Du beispielsweise keine Emojis oder Personalisierung in Deiner Betreffzeile nutzt, fügen diese in den Vorschautext ein.

Jeder Abonnent kann den Vorschautext auf unterschiedliche Art und Weise anzeigen.

Zum Beispiel zeigt eine IOS-E-Mail-App normalerweise 90 Zeichen an, während eine Android-Mail-App nur 40 Zeichen anzeigt.

Deshalb ist es wichtig, Deinen Vorschautext in diesen Bereich zu legen…

Die empfohlene Anzahl ist 6-10 Wörter oder mindestens 25 Zeichen.

Hinterlasse mir gerne ein Kommentar: Welche Call-to-Actions nutzt Du erfolgreich in Deinen E-Mails?

PS: Bitte teile diesen Artikel auf Social Media, sodass andere ambitionierte Menschen die Chance haben, kaum genutzte E-Mail-Marketing Call-to-Actions zu formulieren…

Quellen

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Torsten
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Torsten hilft ambitionierten Einzelunternehmern, sich mit ihrem Thema als Experte zu positionieren. Sei es das passende Zielbild zu erstellen, die eigene Online Präsenz aufzubauen oder den eigenen Expertenstatus zu etablieren.

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