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Wenn Du Dich im Markt umschaust, findest Du bei Unternehmern häufig diese zwei Probleme: Preisdruck und Wettbewerb.

Das wohl größte Übel dabei ist die Austauschbarkeit von Produkten und Dienstleistungen.

Und genau hier setzt die Positionierung an. Mit ihr stehst Du für etwas Konkretes und Einmaliges.

Doch bist Du nicht positioniert, bist Du austauschbar.

Denn dann weiß Dein Wunschkunde nicht, warum er sich unbedingt für Dich entscheiden soll.

Es gibt viele Experten da draußen, denen es schwer fällt, eine erfolgreiche Positionierung auszuarbeiten oder die sich gar nicht erst mit diesem Thema beschäftigen.

Ein falscher Glaubenssatz reicht schon aus.

Aus diesem Grund gehen wir in diesem Artikel auf 4 Mythen der Experten Positionierung ein – Punkte, die Dich vielleicht noch daran hindern, Deine Expertenmarke erfolgreich auszubauen und Deinen Expertenstatus zu etablieren.

Mythos #1 Erst mit der perfekten Positionierung kannst Du durchstarten.

Wenn Du wirklich wartest, bis Deine Positionierung perfekt steht, können Wochen, wenn nicht sogar Monate vergehen.

Sicherlich fällt es leicht, die unfertige Positionierung als Ausrede zu nehmen, um nicht aktiv werden zu müssen – aber das ist der falsche Ansatz!

Denn auch wenn Deine Positionierung noch nicht perfekt ist, kannst Du rausgehen und prüfen, was Deine Kunden brauchen.

Das ist doch 1000 Mal besser als alles im stillen Kämmerlein zu planen, um später festzustellen, dass es doch nicht funktioniert. Richtig?

Idealerweise tauschst Du Dich direkt mit Deinen Wunschkunden aus und testest am Markt, was funktioniert.

Dabei kannst Du Dir folgende Fragen zu beantworten:

  • Was brauchen Deine Kunden?
  • Welche Schmerzpunkte haben Deine Kunden?
  • Nach welchen Lösungen suchen sie?
  • Inwiefern kannst Du auf dieser Basis Deine Positionierung gestalten?
  • Wie unterscheidest Du Dich von Mitbewerbern?
  • Was ist Dein Alleinstellungsmerkmal?

Achte darauf, frühes Feedback Deiner Kunden zu bekommen, um diese Erkenntnisse direkt in Deine Positionierungsarbeit mit einzubringen.

Im Laufe der Zeit gewinnst Du immer tiefere Einblicke und kannst Deine Positionierung schrittweise verfeinern – Du musst nicht vorab alles perfekt durchdenken.

Denn nicht umsonst heißt es: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Mythos #2 Positionierung ist einfach und schnell erledigt.

Der hohe Wert der Positionierung liegt darin, dass sich diese über Zeit entwickelt – am besten in Zusammenarbeit mit einem Mentor, der diese objektiv einschätzen kann.

Es ist es oftmals schwierig, die perfekte Strategie für uns allein auszuarbeiten.

Dabei fließen mehrere Faktoren mit ein.

Unter anderem, dass für uns manche Dinge selbstverständlich sind, die es für andere nicht sind oder dass wir unseren blinden Fleck nicht identifizieren.

Hier helfen uns andere Menschen, die uns Feedback geben, um unsere wahren Stärken und Werte zu einer Strategie auszuarbeiten.

Genau darin liegt der hohe Wert, der Dir hilft, Dein Expertenprofil zu erarbeiten.

Also, hol Dir jemanden an Deine Seite, der Dir den professionellen und neutralen Blick von außen gibt.

Mythos #3 Einmal positioniert, immer positioniert.

Dieser Mythos ist längst überholt.

Märkte, Wünsche und Bedürfnisse wandeln sich stetig – und ebenso dynamisch ist Deine Positionierung.

Wenn wir beispielsweise auf die Entwicklung des Handys schauen, dann stellen wir Jahr für Jahr neue Innovationen fest.

Das klobige Handy von vor 15 Jahren ist heute ultradünn und kann fast alles, was ein normaler PC mitbringt.

Gleiches gilt für’s Auto und seine Assistenzsysteme. Das ABS System von vor 40 Jahren warnt den Fahrer heute durch geeignete Mensch-Maschine-Schnittstellen bei kritischen Situationen.

Eins steht fest: Technik nimmt uns immer mehr ab – und das führt zugleich zu neuen Gewohnheiten.

Wie kannst Du Dir diese Veränderungen zu Nutze machen?

  1. Beobachte die Märkte und erkenne Trends.
  2. Frag Dich regelmäßig, wie Du Deine Positionierung anpassen kannst, um Deinen Expertenstatus auf- bzw. auszubauen.

Mythos #4 Positionierung schmälert Umsatz.

Das ist richtig, gilt aber nur für die unscharfe oder fehlende Positionierung.

Denn wenn Du nicht eindeutig für etwas Konkretes stehst und Dich somit auch nicht vom Wettbewerb unterscheidest, bist Du vergleichbar und verkaufst über den Preis.

Für viele ist es unvorstellbar, dass sie durch Reduzierung erfolgreicher werden. Aber nur dann kannst Du den Wert und die Resultate für Deine Kunden klar kommunizieren.

Ebenso gilt: Je klarer Du positioniert bist, desto leichter ist es für Dich, auch mit geringem Budget mehr Bekanntheit aufzubauen.

Fazit

Die Positionierung ist das A und O im Experten Marketing.

Dabei solltest Du nicht zu viel Zeit damit verbringen, alles perfekt vorauszuplanen.

Deine Positionierung ist ein laufender Prozess, die sich dynamisch am Markt und Deinen Kunden ausrichtet.

Nutze die Chance, die Erkenntnisse aus Deiner Zusammenarbeit mit Kunden in Deine Positionierung mit einfließen zu lassen.

Tausche Dich regelmäßig mit Menschen aus Deinem professionellen Umfeld aus, beobachte und analysiere die Märkte und Mitbewerber.

Suche Dir ebenso Hilfe in Deinem bestehenden Netzwerk.

Es ist wichtig, dass Du Dir eine Person an Deine Seite holst, die objektiv und kritisch auf Deine Positionierung schaut.

P.S. Bitte teile diesen Artikel auf Social Media, sodass auch andere ambitionierte Menschen die Chance haben, sich erfolgreich als Experte zu positionieren…

Quellen und Weiterempfehlungen


Torsten
Torsten

Torsten hilft ambitionierten Einzelunternehmern, sich mit ihrem Thema als Experte zu positionieren. Sei es das passende Zielbild zu erstellen, die eigene Online Präsenz aufzubauen oder den eigenen Expertenstatus zu etablieren.

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