(Lesezeit ca. 7 Min)

Bloggen bringt Dich weiter.

Was einst ein Hobby war, entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem lukrativen Marketing Tool.

Und die Anzahl derer, die sich dem Bloggen widmen, wächst konstant – nicht ohne Grund, denn Bloggen kann sich positiv auswirken, insbesondere auf Dein Business und Marketing.

Zum Beispiel, um…

  • Leads zu generieren,
  • Deine Marke aufzubauen,
  • konstant Besucher für Deine Website zu gewinnen oder
  • zum Meinungsführer auf Deinem Gebiet zu werden.

Mehr als 53% der Marketer sagen, dass Bloggen ihre Nr. 1 Content Marketing Strategie ist.

Zählst Du dazu?

Falls ja, schau Dir meine 21 Tipps zum erfolgreichen Bloggen an.

Apropos Erfolg – eine kleine Anmerkung am Rande: egal ob mehr Besucher, Einnahmen oder größere Markenbekanntheit. Erfolg ist subjektiv – allein Du entscheidest, woran Du Dich misst.

Mach es Dir klar, z.B. durch Ziele, die Du setzt und verfolgst (Tipp #17 hilft Dir dabei).

Legen wir los!

#1 Blogge über ein Thema.

Worüber soll es in meinem Blog gehen? Diese Frage stellen sich viele Marketer, die mit dem Bloggen starten wollen, und das Erste, was einem einfällt, ist: „Über alles, was mich interessiert!“

Aber, den Blogging Starter kann das schnell überfordern.

Okay, es ist nicht auszuschließen, einen Mischblog zu starten – aber für den Anfang ist das eine echt große Hausnummer, denn Du…

  • konkurrierst mit anderen Blogs, die einzelne Themen viel besser abdecken,
  • verwirrst wohlmöglich Deine Besucher, die eigentlich nach spezifischen Themen suchen (nicht jeder der gerne angelt, interessiert sich auch für Fußball, richtig?) und
  • kannst verschiedene Themen wohlmöglich nur oberflächlich behandeln

Deshalb: Beschäftige Dich lieber mit einem Thema auf Deinem Blog.

Nischenblogs bewähren sich in der Praxis besser als Mischblogs – zusätzlich bringt es Dir die Vorteile, dass Du…

  • Dich als Experte auf einem Gebiet positionierst und als solcher wahrgenommen wirst
  • Dich zielgerichtet auf die Wünsche, Bedürfnisse und Probleme Deiner Zielgruppe ausrichten kannst
  • Inhalte besser intern verlinken kannst (und dadurch Mehrwert für Deine Leser schaffst)
  • Themen tiefer behandeln kannst und
  • Besucher besser zu Dir finden.

Achte darauf, dass Du auf Deinem Blog ein Thema behandelst, das dem Kern Deiner Arbeit entspricht. Wenn Du Dein Thema noch nicht kennst, empfehle ich Dir diesen Artikel.

#2 Übung macht den Meister.

Ja, ich erinnere mich noch gut an meine ersten Beiträge. Es hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert, bis alles passte und ich auf „veröffentlichen“ klicken konnte.

Mehr als 20 Beiträge und 20 Wochen sind seitdem vergangen. Im Vergleich zu damals fühlt es sich schon etwas leichter an.

Gleiches gilt für Dich. Wenn Du gut Bloggen willst: blogge, blogge, blogge. Es heißt nicht ohne Grund: Übung macht den Meister!

Es wird sich einiges verändern – im Positiven: Du erkennst, was für Dich funktioniert, wie Du Dich am besten organisierst und ob es auf Dauer was für Dich ist.

Wir lernen mit jedem Artikel dazu – deshalb meine Message:

Bleib am Ball, und blogge regelmäßig. Schau Dich ebenso auf anderen Blogs um, lies Dir Artikel aufmerksam durch und lerne dazu.

Es zahlt sich aus.

#3 Der Nutzen trägt einen wesentlichen Teil zu Deinem Erfolg bei.

„Was ist drin für mich?“ Eine Frage, die sich viele Deiner Leser stellen, wenn sie Deine Artikel lesen.

Ganz wichtig: Auf Deinem Blog geht es um Deine Leser.

Halte Dir das stets vor Augen. Deine Artikel sollen Mehrwert liefern.

Inspirier Dich gerne auf anderen Blogs, um zu schauen, was gut ankommt. Schau Dir Best Practices ab, aber kopier nicht 1:1 – verleihe Deinem Beitrag eine persönliche Note. Nimm die Perspektive Deiner Leser ein, um sie bestmöglich zu bedienen.

#4 Sprich Deine Leser direkt an.

Wenn Du Dich auf erfolgreichen Blogs umschaust, stellst Du fest: Als Leser wirst Du direkt angesprochen und verwickelt – wie in einem Gespräch.

Das packt Deine Leser und hält sie bei Dir.

Nutze die direkte Ansprache für Deine Artikel – ob „Du“ oder „Sie“ ist natürlich abhängig von Deiner Zielgruppe.

In jedem Fall ist es besser als eine Person, über die man spricht.

Oder was würdest Du jetzt davon halten, wenn ich auf „Der Blogger“ wechsle?

#5 Zitiere berühmte Persönlichkeiten.

Zitate lockern auf – nutze sie, um Deinen Inhalten eine besondere Note zu geben!

Also, googel nach Zitaten berühmter Persönlichkeiten, die auf Deinem Gebiet bekannt sind und in der Welt etwas bewegt haben.

Die Autorität der zitierten Persönlichkeit überträgt sich auf Deine Aussage und wertet Deine Inhalte auf:

  • die Glaubwürdigkeit Deiner Inhalte steigt und
  • Du wirkst professionell.

#6 Sei für Deine Leser da.

Blogger sind beliebt. Das liegt daran, dass sie ihren Lesern Aufmerksamkeit und Zeit schenken:

  • Tausch Dich regelmäßig mit Deiner Zielgruppe aus (z.B. auf Events, Workshops oder Seminaren)
  • Zeig Bereitschaft, Deine Fähigkeiten, Kenntnisse und Wissen mit ihnen zu teilen.

#7 Involviere Deine Leser im Blog.

Bloggen ist keine Einbahnstraße.

Monologe waren gestern, Dialog ist heute. Das soll wohl selbst an Hochschulen schon angekommen sein.

Nutz die Möglichkeit…

  • Umfragen zu starten,
  • Feedback einzuholen und
  • Themen zu behandeln, die Deinen Leser auf dem Herzen liegen.

Dadurch zeigst Du, dass Dir Deine Leser wichtig sind und Du erhöhst die Chance, dass Deine Artikel gelesen werden.

#8 Begeistere die Menschen mit Deinen Worten.

Du kannst das interessanteste Thema behandeln, die besten Tipps geben – Wenn Du es nicht einfacher, flüssiger Sprache zu Papier bringst, springen die Leser ab.

Ehe Du einen Blogartikel veröffentlichst, frag Dich selbst, ob Du Lust hättest diesen zu lesen oder ob du ihn bereits nach den ersten Zeilen wegklicken würdest.

Überprüfe Deine Artikel auch nach Wochen der Veröffentlichung – oftmals findest Du die ein oder andere Passage, die Du optimieren kannst.

#9 Nutz die Macht der Rhetorik.

Rhetorische Mittel helfen Dir dabei, im Gedächtnis Deiner Leser zu bleiben.

Seien es Alliterationen, Metaphern oder Neologismen – eigne sie Dir an, um bestimmte Sachverhalte zu veranschaulichen.

Sie prägen sich ein und lockern Deine Texte auf – ähnlich wie die bereits erwähnten Zitate.

#10 Gib alles, was Du kannst.

Guter Rat ist teuer. Ja, das stimmt.

Aber keiner geht gerne ein Risiko ein, bei jemanden, den er nicht kennt – deshalb:

Gib den Menschen die Chance, Dich kennenzulernen,

  • mit dem wer Du bist,
  • was Du tust,
  • was Du kannst.

Biete Deinen Lesern Mehrwert, zu einem unschlagbaren Angebot. Wenn Du damit überzeugst, folgen Dir die Menschen – und wollen mehr.

#11 Weck die Neugier Deiner Leser.

Der Mensch ist von Natur aus neugierig.

Leg Dir Konzepte zurecht, wie Du die Neugierde Deiner Leser wecken kannst. Eine gute Möglichkeit, sind z.B. starke Überschriften oder Call-to-Actions.

Sie machen Lust auf mehr und verleiten Menschen dazu, mehr sehen zu wollen und Dir zu folgen.

#12 Zaubere Deinen Lesern ein Lächeln ins Gesicht…

Menschen mit Humor sind äußerst beliebt. Wenn Du Deine Zielgruppe gut kennst, und an der ein oder anderen Stelle einen passenden Witz platzierst, bleibt das Hängen.

Bereite Deinen Lesern eine Freude und setz auf Humor!

#13 Schätze Deine Leser…

…denn sie halten Deinen Blog am Leben.

Am besten, indem Du auf Ihre Wünsche und Ideen eingehst.

Wenn Du z.B. über alternative Ernährung bloggst, frag Deine Leser doch einfach mal nach ihren Wunschrezepten.

Es ist von Vorteil sich beim Bloggen konstant Ideen für neue Inhalte einzuholen. Du gewinnst neue Einblicke in die Gedankenwelt Deiner Leser und generierst Vorschläge für relevante Inhalte, die Du erstellen kannst.

Wie wär’s mit dem nächsten Post auf Facebook?

#14 Empathie bringt Dich nach vorne.

Empathie ist eine Gabe.

Versetz Dich in die Lage Deiner Leser und frage Dich, was sie wollen und womit Du ihnen dienen kannst.

Geh beim Bloggen darauf ein. Deine Leser werden Dir danken und gerne wiederkommen.

#15 Blogge aus Leidenschaft.

Bloggen muss Spaß machen.

Wenn Du Dir die Artikel von erfolgreichen Bloggern aufmerksam durchliest, wirst du Eines feststellen: Sie haben aus Liebe zum jeweiligen Thema mit dem Bloggen begonnen.

Damit Du langfristig am Ball bleibst, solltest Du Dir über Dein Warum Gedanken machen – es reicht nicht aus, sich Geld verdienen als Ziel zu setzen. Das ist zwar gut und schön, wenn das funktioniert, kann aber zukünftig dazu führen, dass Du die Lust am Bloggen verlierst.

#16 Üb Dich in Geduld.

Dein Blogging Erfolg entsteht nicht über Nacht ein. Es kann mehrere Jahre dauern, bis Du erste sichtbare Ergebnisse erzielst – deshalb:

Denk langfristig und lass Dich nicht unterkriegen, wenn Du in den ersten Wochen oder Monaten kaum Leser für Deine Artikel gewinnst.

Im Laufe der Zeit lernst Du dazu, welche Inhalte gut ankommen und worin Du Dich verbessern kannst.

Mach Dir einen Plan, setz smarte Ziele und halte schriftlich fest:

  • Was möchtest Du bis wann erreichen?
  • Wie und womit misst Du Deinen Erfolg?
  • Was unternimmst Du, um Deine Ziele zu erreichen?
  • Wann willst Du wo bloggen?

Und vor allen Dingen:

Das Bloggen sollte für Dir Spaß machen und Dich erfüllen – wenn Du jedoch merkst, dass es zur lästigen Pflicht wird, mach eine Pause und richte Dich neu aus.

#17 Komm zur Sache, aber bitte nur 1x.

Unsere Zeit und Aufmerksamkeit sind begrenzt.

Deshalb: Drück Dich klar aus und erzeuge Bilder nur einmal im Kopf Deiner Leser.

#18 Sei Du selbst.

Ehrlich währt am längsten. Auch beim Bloggen.

Da draußen gibt es eine Menge an Blogs, mit denen Du im Wettbewerb stehst.

Von ihnen willst Du Dich absetzen; das gelingt Dir am besten mit Deiner Persönlichkeit, indem Du Dich zeigst, wie Du bist.

Dadurch schaffst Du etwas Einmaliges und baust Vertrauen zu Deinen Lesern auf.

Deine Leser interessieren sich für Dich, für den Menschen hinter den Inhalten – deshalb:

  • Erzähl Deine Geschichte,
  • Teil Deine Werte,
  • Äußere Deine Meinung

…und Du ziehst die richtigen Menschen an. Leser, die Dich so schätzen wie Du bist.

Sei authentisch, indem wie Du Dich gibst und schreibst.

#19 Bau eine E-Mail-Liste auf.

Es spielt keine Rolle, ob du ein Business starten oder aus Spaß am Schreiben bloggst.

In beiden Fällen solltest du eine E-Mail Liste aufbauen.

Dadurch hast Du die Möglichkeit, Deine Leser regelmäßig zu kontaktieren und im Austausch zu bleiben.

Es wäre doch schade, potenzielle Kunden gehen zu sehen – ohne sie zukünftig kontaktieren zu können.

#20 Lern die SEO-Basics.

Wenn Du erfolgreich bloggen willst, kommst Du wohl kaum an SEO vorbei.

Zumindest hilft Dir SEO, mit Deinen Artikeln besser in Google zu ranken und dadurch neue Besucher zu gewinnen – kostenfrei.

Dazu musst kein Profi sein – es macht aber durchaus Sinn, beim Bloggen die häufigsten SEO Fehler zu vermeiden.

#21 Nutz Kritik als Chance, zu wachsen.

Auch beim Bloggen stößt Du auf Gegenwind.

Denn nicht alles, was Du schreibst, trifft auf Verständnis. So kann es sein, dass die ein oder andere harte Kritik auf Dich einprasselt.

Aber kein Grund Dich aufzuregen!

Sieh Kritik als Chance und nicht als Angriff auf Deine Person.

Bleib sachlich und zieh einen Nutzen daraus, Dein Verhalten, Deine Aussagen oder Leistungen zu reflektieren und es in Zukunft besser zu machen.

Schlusswort

Bloggen bedeutet Arbeit.

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass Du viel Aufwand betreibst und zu Beginn wenig bis keine Reaktion bekommst – lass Dich dadurch nicht entmutigen.

Gerade am Anfang kann es dauern, bis man erste Ergebnisse sieht. Wichtig ist, dass Du am Ball bleibst.

Such Dir Plattformen, auf denen Du Dein Wissen teilen und verbreiten kannst:

  • Tausch Dich mit Gleichgesinnten aus, z.B. in Facebook Gruppen oder Foren.
  • Positionier Dich als Experte auf Frageportalen wie Quora oder Tumblr.
  • Vernetz Dich mit Influencern,
  • Biete Gastbeiträge an, die auf bekannten Blogs mit ähnlicher Zielgruppe zu Deinem Thema veröffentlicht werden.

Hinterlass mir gerne ein Kommentar: Was ist Dein bester Tipp zum erfolgreichen Bloggen?

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Quellen

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Torsten
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