(Lesezeit ca. 4 Min)

Wie kann ich mehr Leser gewinnen? Diese Frage ist allgegenwärtig, wenn wir an unserem Blog arbeiten. Mit Sicherheit auch bei Dir, richtig?

Was die meisten Blogger jedoch nicht bedenken, ist, dass die Verweildauer ein ebenso wichtiger Indikator für ihren Blogerfolg ist.

Nur was bedeutet die Verweildauer und warum sollte sie auch für Dich von großem Interesse sein?

In diesem Beitrag erfährst Du alles, was du über Verweildauer wissen musst, und wie Du die Verweildauer auf Deinem Blog erhöhen kannst.

Legen wir los!

Was heißt Verweildauer?

Die Verweildauer ist die Zeitspanne, die ein User auf einer Seite verbringt, nachdem er auf eine Website zugegriffen hat und bevor er sie wieder schließt.

Im Prinzip ist sie nichts anderes als eine Aufenthaltsdauer, mit deren Hilfe Du Rückschlüsse auf ein positives oder negatives Nutzererlebnis ziehen kannst. Frei nach dem Motto, je länger sich jemand auf einer Seite aufhält, desto relevanter ist sie für ihn. Dies wird auch von Suchmaschinen zur Kenntnis genommen.

Wusstest Du das?

Wenn wir auf die Top 10 einer Google-Suchanfrage schauen, dann liegt die durchschnittliche Verweildauer für Websites bei gerade einmal 3 Minuten und 10 Sekunden (laut einer Studie von SearchEngineLand).

Warum ist die Verweildauer wichtig für Deinen Blog?

Google & Co. möchten ihren Nutzern die bestmögliche Erfahrung bieten – also auf Content mit dem meisten Mehrwert weiterleiten.

Dies bedeutet, dass für eine spezifische Suchanfrage die ansprechendsten und nützlichsten Suchergebnisse bereitgestellt werden sollen.

Wenn die Nutzer von Google über die Suchergebnisse auf Deine Website kommen und sich dann längere Zeit dort aufhalten, ist Google (verständlicherweise) der Ansicht, dass Deine Seite ein hervorragendes Ergebnis für den angefragten Suchbegriff sein muss, da sie qualitativ hochwertigen Content bietet.

Im Gegensatz dazu: Wenn die Nutzer auf Deine Website kommen und sie diese sofort oder nach wenigen Sekunden verlassen, ist das für Google ein Hinweis darauf, dass Deine Website keinen qualitativen Content zu der spezifischen Suchanfrage bietet.

Was bedeutet das für Deinen Blog?

Ganz einfach. Es bedeutet, dass Du mit einer erhöhten Verweildauer auf Deinem Blog auch bessere Rankings in den organischen Suchergebnissen erzielen kannst.

#1 Sorge für einen positiven ersten Eindruck.

Der erste Eindruck. Er dauert nur wenige Millisekunden, hat aber maßgeblichen Einfluss darauf, ob Deine Besucher dabeibleiben, oder nicht.

Auf diese Punkte kommt es an:

  • die Geschwindigkeit beim Laden von Seiten – fast jeder zweite Besucher verlässt eine Seite, deren Ladevorgang länger als drei Sekunden dauert. Dein erster Schritt für eine höhere Verweildauer sollte es sein, zu prüfen, wie Du die Ladegeschwindigkeit beschleunigen kannst.
  • das Design – Webdesign hat großen Einfluss darauf, ob Besucher Deiner Website vertrauen. Aus diesem Grund musst Du sicherstellen, dass es bei Deiner Zielgruppe ankommt. Ein schlichter Hintergrund, viel weißer Raum sowie klare und leicht zu lesende Schriftarten sind Deine Freunde.
  • das Layout – Design und Layout gehen Hand in Hand. Stelle sicher, dass Deine Inhalte im Mittelpunkt stehen und einfach zu konsumieren sind (später mehr dazu).
  • die mobile Optimierung – im heutigen Internet ist es einfach nicht akzeptabel, seine Website nicht für mobile Endgeräte optimiert zu haben. Orientiere Dich an dem, was eine Website heute für Smartphones und Tablets geeignet macht, und setze es in die Praxis um.
  • Anzeigen und Popups – Popups sind zwar zum Aufbau Deiner E-Mail Liste unverzichtbar, können aber auch ärgerlich sein. Gleiches gilt für Anzeigen. Vergewissere Dich bei der Verwendung von Popups und Anzeigen, dass die Benutzererfahrung nicht beeinträchtigt wird. Verwende die Exit-Intent-Technologie und andere Methoden, um eine subtilere Wirkung zu erzielen.

Lies weiter: 43 ultimative Tipps für Deine Experten Website

#2 Produziere qualitativ hochwertige Inhalte.

Wenn es darum geht, die Verweildauer zu erhöhen, ist der Inhalt, den Du Deinem Publikum zur Verfügung stellst, der Schlüssel.

Stelle sicher, dass Deine Inhalte dem Leser einen Mehrwert bieten – sie müssen hilfreich, informativ und ansprechend sein.

Schreibe unterhaltsam und überzeugend, damit sich Dein Publikum engagiert.

Verwende Fotos, Infografiken, Videos, Tipps & Tricks, Tests und How-to-Artikel.

Lesetipp: 10 Experten Marketing Gesetze für zeitlose Inhalte

#3 Zeige ihnen, was Du sonst noch zu bieten hast.

Da Du die Verweildauer erhöhen möchtest, solltest Du einige Schritte unternehmen, damit Nutzer mehr Inhalte auf Deiner Seite konsumieren – das ist eine einfache und sehr effektive Methode.

Du kannst diesen Tipp umsetzen, indem Du Links zu anderen Artikeln Deines Blogs innerhalb des ursprünglichen Inhalts oder über Die Seitenleisten im Sichtfeld des Nutzers platzierst.

Wenn Du in Deinen Artikeln ein Thema erwähnst, über das Du zuvor bereits geschrieben hast, stelle sicher, dass Du in den Text einen Link zum Artikel einbaust. Dies erhöht nicht nur die Benutzerinteraktion mit Deiner Website (Verringerung der Absprungrate), sondern etabliert Dich auch als Autorität auf einem speziellen Themengebiet.

Lies weiter: 12 Hacks, mit denen Du sofortigen Expertenstatus erreichst

#4 Erstelle „Digestible Content“.

Die Besucher Deines Blogs suchen nach einer Lösung für ihr Problem – zwinge sie nicht, einen Roman zu lesen!

Idealerweise sollte Dein Blog Besucher anziehen, indem Du ihnen leicht verdauliche und durchsuchbare Informationsblöcke bereitstellst.

Verwende nach Möglichkeit Überschriften, Unterüberschriften und Listen.

Achte auf kurze, prägnante Sätze.

Lesetipp: Blogartikel schreiben: 75+ ultimative Wege

#5 Baue einen Call to Action ein.

Eine Handlungsaufforderung hilft dann, die Verweildauer zu erhöhen, wenn sie den Besucher auffordert, sich weiter mit Deinen Inhalten zu befassen und mit ihnen zu interagieren, nachdem er diese konsumiert hat.

Wenn Du beispielsweise Personen aufforderst, einen Kommentar abzugeben, auf einen internen Link zu klicken oder Deinen Newsletter zu abonnieren, verlängert sich die Gesamtverweildauer.

Schlusswort

Um die Verweildauer für Deinem Blog zu erhöhen ist eine positive Nutzererfahrung unerlässlich. Dabei geht es vor allem um einfache Navigation und die Bereitstellung hochwertiger, leicht verdaulicher Inhalte.

Wenn Du es schaffst, die Verweildauer zu erhöhen, wird das zu höheren Suchmaschinenrankings und damit zu mehr Besuchern auf Deinem Blog (= mehr Umsatz) führen.

Viel Erfolg bei Deiner Umsetzung!

Hinterlasse mir gerne ein Kommentar: Was unternimmst Du, um die Verweildauer auf Deinem Blog zu erhöhen?

PS: Bitte teile diesen Artikel auf Social Media, sodass auch andere ambitionierte Menschen die Chance haben, die Verweildauer auf ihrem Blog zu erhöhen…

Quellen

Weiterempfehlungen

Klicke auf 5-Sterne, wenn Dir der Beitrag gefällt!
[Stimmen: 2 | Ø-Bewertung: 5]

Torsten
Torsten

Torsten hilft ambitionierten Einzelunternehmern, sich mit ihrem Thema als Experte zu positionieren. Sei es das passende Zielbild zu erstellen, die eigene Online Präsenz aufzubauen oder den eigenen Expertenstatus zu etablieren.

Kommentiere diesen Beitrag

Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.