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E-Mail Marketing ist immer noch einer der besten Methoden, um mit Deiner Zielgruppe in Kontakt zu treten und eine persönliche Beziehung zu seinen Abonnenten aufzubauen.

Wie eine Studie der Radicati Group belegt, soll es 2022 weltweit über 4,2 Milliarden E-Mail-Nutzer geben. E-Mails bleiben demnach auch zukünftig ein relevantes Thema.

Darüber hinaus hast Du den Vorteil, dass E-Mail Marketing kostengünstig ist und sich Erfolge leicht messen lassen.

Du möchtest besseres E-Mail Marketing betreiben? Dann habe ich genau das Richtige für Dich: 17 Tipps für erfolgreiches E-Mail Marketing:

#1 Kläre die Absicht Deiner E-Mail.

Achte darauf, dass Deine E-Mails immer ein konkretes Ziel verfolgen und integriere entsprechende Call-to-Actions.

#2 Wähle die richtige E-Mail Marketing Software aus.

Wenn Du professionelles E-Mail Marketing betreiben willst, solltest Du Dich für die richtige Software entscheiden. Es gibt eine Vielzahl an Anbietern. Für Deinen Start empfehle ich Dir die englische Software MailChimp . Eine bewährte deutsche Alternative findest Du beispielsweise in CleverReach.

#3 Wähle die richtigen Empfänger aus.

Stichwort „Segmentierung“. Du solltest den Inhalt an die Interessen und Bedürfnisse Deines Wunschkunden anpassen. Dazu kannst Du Deine Kontakte gruppieren und verschiedene Verteiler einrichten. So kannst Du Deine Kontakte z.B. nach Interessen gruppieren – Starte dazu eine E-Mail Marketing Kampagne, in der Du Deine Leser bittest, sich aus einer Auswahl von Dir vorgeschlagenen Themen zu entscheiden.

#4 Wähle überzeugende Betreffzeilen.

Deine E-Mail muss im Posteingang Deiner Leser auffallen, damit sie geöffnet wird. Je ansprechender der Betreff, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Deine E-Mail geöffnet wird. Vermeide deshalb Wörter wie Newsletter oder Datumsangaben. Stattdessen, stelle eine Frage, die eher das Interesse Deiner Leser weckt. Bei einer vielversprechenden Betreffzeile muss dann auch der entsprechende Inhalt folgen. Probiere unterschiedliche Betreffzeilen aus und verfolge, welche besonders gerne geöffnet werden.

#5 Versende Deine E-Mails mit persönlichem Absender (Name und E-Mail Adresse).

Achte darauf, dass Du Deinen persönlichen Namen und eine domainspezifische E-Mail Adresse nutzt. Erkläre Deinen Lesern, dass sie Dich ins Adressbuch aufnehmen sollen, um die Zustellung Deiner E-Mails sicherstellen zu können.

#6 Personalisiere Deine E-Mails.

Beziehe Dich direkt auf den Leser, indem Du ihn direkt mit Du (oder Sie) ansprichst. Dadurch involvierst Du den Leser wie in einem Gespräch. Er fühlt sich angesprochen und tendiert eher dazu Deine Inhalte auch wirklich zu lesen.

#7 Schreib nützliche Inhalte.

Sobald ein neuer Abonnent in deine Liste kommt, solltest Du ihm deutlich machen, welche Inhalte er von Dir bekommt. Dieses Versprechen hältst Du zukünftig ein. Dabei sollte der Inhalt Deiner E-Mails lediglich einen Vorgeschmack auf das geben, was Du anzubieten hast. Lass den Leser entscheiden, ob er mehr darüber erfahren möchte oder nicht. So kannst Du z.B. Links einfügen, die auf Deine Blogbeiträge verweisen.

#8 Nutze einen Call-to-Action.

Informiere Deine Leser, was sie als Nächstes zu tun haben. Idealerweise unterstützt Du diesen Schritt mit einer Handlungsaufforderung. Dazu kannst Du vorgefertigte Buttons nutzen, die sich farblich vom Text absetzen und direkt ins Auge Deiner Leser fallen. Konzentriere Dich auf einen Call-to-Action und unterstreiche ihn mit Dringlichkeit (z.B. „Jetzt mehr erfahren“).

#9 Sende Deine E-Mails zum richtigen Zeitpunkt.

Wichtig zu wissen ist, dass die besten Öffnungsraten innerhalb einer Stunde nach Versand erzielt werden. Nach einer Analyse von getResponse zeigt sich, dass gegen 11 Uhr und 14 Uhr gute Öffnungsraten erzielt werden. Die beste Klickrate wird gegen 18 Uhr erreicht, wenn die meisten Leute von der Arbeit nach Hause kommen. Je länger die E-Mail ungeöffneter im Posteingang liegt, desto geringer ist die Chance, dass Deine E-Mail geöffnet wird.

#10 Achte auf die Häufigkeit Deiner E-Mails.

Je nach Kampagne die Häufigkeit von E-Mails stark variieren. Gerade für den Versand von Newsletter empfiehlt es sich, bestimmte Intervall einzuhalten. Dabei solltest Du E-Mails mindestens 1x pro Monat und maximal 1x pro Woche versenden. Wenn Deine Leser wissen, dass sie jeden Sonntag eine E-Mail von Dir bekommen, erzeugst Du eine Erwartungshaltung und weckst Vorfreude.

#11 Sende eine Willkommens-E-Mail.

Begrüße jeden Deiner Leser oder Abonnenten persönlich und bedanke Dich für ihr Interesse. Sag wer Du bist, was Du anzubieten hast und zeige Dein Gesicht mit einem Bild in Deiner Signatur. Erlaube ebenso Die Möglichkeit, sich zu jeder Zeit aus Deinem E-Mail Verteilen ab- und wieder anmelden zu können.

#12 Wähle ein ansprechendes Design.

Stell sicher, dass Deine E-Mails gut strukturiert und schlicht aufgebaut sind. Überlade sie nicht zu stark, indem Du ausreichend Platz lässt und kontrastreiche Farben verwendest (Schwarze Schrift auf weißen Hintergrund, Call-to-Actions hervorheben). Verzichte auf lange Absätze und nutze stattdessen Bullet Points, um Deine Texte gut lesbar zu gestalten. Da viele Deiner Leser die Texte lediglich überfliegen, mach es Ihnen so angenehm wie möglich. Was auch oft gut ankommt sind animierte Gif-Bilder.

#13 Optimiere die Darstellung für mobile Endgeräte.

Die Mehrzahl der E-Mails werden über das Smartphone gelesen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass Du eine große Schrift wählst. Gleiches gilt für Deine Call-to-Action Buttons. Berücksichtige auch, dass viele E-Mail Programme die automatische Darstellung von Bildern blockieren. Nutze demnach nur begrenzt Bilder.

#14 Sprich nur Kontakte an, die sich auch wirklich bei Dir angemeldet haben.

Schreib immer nur die Menschen an, die sich eigens über ein Anmeldeformular bei Dir registrieret haben. Schließlich willst Du nur Kontakten schreiben, die sich auch wirklich für Dich und Dein Thema interessieren.

#15 Ermögliche das Austragen aus Deinem E-Mail Verteiler.

Biete Deinen Lesern unbedingt eine einfache Möglichkeit, sich aus Deinem Verteiler abzumelden (z.B. am Ende Deiner E-Mail). Sicherlich ist es ärgerlich, wenn sich Leser abmelden. Bis zu einem gewissen Maß ist das allerdings ok. Ist die Abmelderate (Abmeldungen pro zugestellten E-Mail) größer als 5%, solltest Du Dir Gedanken machen.

#16 Teste Deine E-Mails bevor Du sie an Deine Kontakte schickst.

Prüfe Deine E-Mails und Kampagnen, indem Du Freunde, Kollegen oder Familie darum bittest, sie Korrektur zu lesen (z.B. auf Rechtschreibung, Grammatik, Design, Funktionalität der Links). Nichts ist ärgerlicher, als im Nachhinein Fehler zu entdecken. Ebenso solltest Du Dich selbst in Deine Anmeldeformulare eintragen. Das gilt insbesondere für Follow-up Serien.

#17 Analysiere Deine E-Mails und Kampagnen.

Den Erfolg Deines E-Mails Marketings kannst Du anhand verschiedener Kennzahlen überprüfen. Vier wichtige Kennzahlen im Überblick:

  • Zustellrate = das prozentuale Verhältnis von zugestellten E-Mails zu versendeten E-Mails.
  • Öffnungsrate = das prozentuale Verhältnis von geöffneten E-Mails zu zugestellten E-Mails.
  • Klickrate = das prozentuale Verhältnis von Klicks zu geöffneten E-Mails.
  • Conversion Rate. Die Conversion Rate bezieht auf den Erfolg eines vorher festgelegten Ziels, z.B. eines Produktverkaufs. Es gibt vier Varianten zur Bestimmung der Conversion Rate: Das prozentuale Verhältnis aus der Anzahl der Produktverkäufe jeweils zu der Anzahl der Klicks, geöffneten, versendeten oder zugestellten E-Mails.

Schlusswort

Es gibt also eine ganze Reihe an Faktoren, die Du beim E-Mail Marketing berücksichtigen solltest. Jeder Mensch und somit jeder Kontakt in Deiner E-Mail Liste ist individuell. Passe Deine E-Mails demnach so gut wie möglich an und achte auf die Reaktion und Interaktion Deiner Abonnenten. Der beste Weg ist immer noch, Deine Abonnenten nach Ihren Anregungen und Wünschen zu fragen.

Hinterlass mir doch einen Kommentar: Welchen Punkt findest Du besonders wichtig im E-Mail Marketing und warum?

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Torsten
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Torsten hilft ambitionierten Einzelunternehmern, sich mit ihrem Thema als Experte zu positionieren. Sei es das passende Zielbild zu erstellen, die eigene Online Präsenz aufzubauen oder den eigenen Expertenstatus zu etablieren.

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