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Auch wenn die Content-Analyse nicht bei jedem Marketer ganz oben auf der Wunsch-Aufgabenliste steht, kann es sich langfristig durchaus bezahlt machen, bereits veröffentlichte Inhalte regelmäßig zu überarbeiten und zu verbessern.

Denn schließlich gewinnst Du im Laufe der Zeit Informationen darüber, welche Inhalte gut oder weniger ankommen und kannst demnach Deinen Content besser auf die Leser zuschneiden.

Doch gerade wenn Du viele Inhalte zu überarbeiten hast, kann das Ganze sehr schnell unübersichtlich werden.

Aus diesem Grund sprechen wir heute über 5 Nicht-Marketing-Tools, die Dir helfen können, den Prozess der Content-Analyse einfacher und zielführender zu gestalten.

Steigen wir ein!

#1 Projektmanagement

Damit ein Projekt wie die Content-Analyse reibungslos verläuft, solltest Du es so managen, dass Du stets einen Überblick über die Aufgaben und Ergebnisse behältst und ein Tool nutzt, das Dir bei der Organisation hilft.

Als persönliches Projektmanagement-Tool nutze ich Evernote. Allerdings bringen Dir solche Tools nur dann etwas, wenn Du Dir die Zeit nimmst und Dich mit ihnen auseinandersetzt. Denn entscheidend ist immer, wie Du es für Deine Bedürfnisse optimal nutzt.

Wichtige Aspekte, die Dir beim Projektmanagement helfen können:

  • Beginne damit, Deine Arbeit aufzuteilen und die notwendigen Aufgaben niederzuschreiben.
  • Lege angemessene Zieltermine fest und verwalte Deine Aufgaben aktiv, um zu erkennen, welche bereits erledigt, in Bearbeitung oder noch abzuarbeiten sind.
  • Füge dort alle wichtigen Notizen ein, wie z. B. weiterführende Informationen zur Aufgabe, Ziele und zu erwartende Ergebnisse.

Passend zum Thema: 6 Möglichkeiten, sich die Projektplanung zu erleichtern

#2 Übersicht aller Inhalte gewinnen

Eine effiziente Möglichkeit, Deine Content-Analyse zu organisieren, ist das Nutzen von Google Sheets.

Stelle eine Liste aller Inhalte zusammen, die Du analysieren möchtest.

Fülle Dein Blatt mit Rohdaten. Je mehr Daten Du hast, desto bessere Entscheidungen kannst Du treffen. Beschränke Dich dabei auf das Wesentliche:

  • Anzahl der Wörter
  • Haupt- und Nebenkeywords
  • aktuelle Rankings für jedes Keyword
  • Datum der Veröffentlichung
  • Anzahl der Backlinks
  • Traffic
  • Conversion Rate

Denke daran, dass Du idealerweise mit einem Redaktionsplan bzw. Content-Marketing-Plan arbeitest, um stets den Überblick über alle Deine veröffentlichten und geplanten Inhalte zu behalten und Deine gewonnenen Erkenntnisse mit einfließen lassen zu können.

Lies weiter: In 5 Schritten zum Content Marketing Plan inkl. Workbook

#3 Brainstorming durchführen

Kommen wir zum kreativen Teil.

Einer der größten Herausforderungen bei der Content-Analyse ist die Menge an Ideen und Gedanken, die sich anhäufen.

Diese kannst Du einfacher und schneller strukturieren, indem Du Mind Maps zu Deinem jeweiligen Thema nutzt.

Mind Maps ermöglichen es Dir, Deine kreativen Ideen besser zu visualisieren.

Du kannst Deine Ideen für jeden einzelnen Inhalt aufschreiben oder sie in einer Serie oder einem Cluster von zusammenhängenden Artikeln zusammenfassen.

Mind Maps eignen sich auch hervorragend für das Brainstorming über künftige Themen und für die Planung von Bearbeitungen und Recherchen, die durchgeführt werden müssen.

Wenn Du auf das übliche kreative Chaos bei der Analyse von Inhalten verzichten möchtest, helfen Dir die Mind Maps & Flow Charts von coggle.

Interessant hierzu: Einfallsreichtum im Content Marketing: 8 Kreativitätstechniken

#4 Korrekturlesen

Ein weiteres wichtiges Werkzeug für jedes Projekt zur Content-Analyse ist das Korrekturlesen. Selbst wenn Du jeden Deiner Beiträge mehrmals gelesen hast, schleichen sich immer mal wieder gerne Fehler ein.

Nutze hierzu entweder ein Korrekturlese-Tool oder frage einen Freund, Kollegen oder Bekannten, Deinen Content gegenzulesen.

Betrachte es als eine Möglichkeit, um Deine besten und gut funktionierenden Beiträge weiter zu verbessern:

  • Du kannst Keywords hinzufügen,
  • den Beitrag für ein anderes Zielgruppensegment optimieren,
  • den Beitrag ansprechender oder
  • verständlicher gestalten.

LanguageTool hilft Dir z. B. bei dem Erkennen und Beheben von Rechtschreib- und Grammatikfehlern, aber es kann noch mehr als das. Es gibt Dir ebenso Tipps zum Schreibstil und zur Zeichensetzung.

#5 Titel und Überschriften analysieren

Da die Überschrift einer der wichtigsten Bestandteile eines Artikels ist, solltest Du die Titel Deiner Beiträge möglichst aussagekräftig gestalten.

Im englischsprachigen Raum gibt es einige Analyse-Tools, die Dir dabei helfen können. Darunter zählen z. B. der Headline Analyzer von Sharethrough oder CoSchedule.

Für deutsche Texte gibt es meines Wissens keine vergleichbaren Tools. Jedoch kannst Du anhand Deiner Keywords schauen, welche Titel bereits gut funktionieren.

So hilft Dir Buzzsumo beispielsweise gut funktionierende Titel anderer Seiten zu Deiner Nische zu finden. Daran kannst Du Dich natürlich orientieren.

Wenn Du einmal gar keine Titel-Ideen findest, kannst Du den Headline Generator von Nemuk nutzen. Hier gibst Du drei Deiner wichtigsten Keywords zum Thema ein und kannst Dir verschiedene Ideenvorschläge generieren lassen.

Weitere Tipps findest Du hier: 58 Tipps für klickstarke Betreffzeilen inkl. Beispiele

Schlusswort

Wann startest Du die nächste Content-Analyse? Ich freue mich sehr, wenn Dir einer der hier genannten Tipps weiterhilft und Dir Zeit und Mühe spart.

Hinterlass mir gerne ein Kommentar: Welche Erkenntnisse hast Du gewonnen?

PS: Bitte teile diesen Beitrag auf Social Media, so dass auch andere ambitionierte Menschen die Chance haben, Nicht-Marketing-Tools für ihre Content-Analyse zu nutzen…

Quellen und Weiterempfehlungen

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Torsten
Torsten

Torsten hilft ambitionierten Einzelunternehmern, sich mit ihrem Thema als Experte zu positionieren. Sei es das passende Zielbild zu erstellen, die eigene Online Präsenz aufzubauen oder den eigenen Expertenstatus zu etablieren.

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