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Nachdem wir vor kurzem die Serie der Business Model Innovation gestartet haben, steigen wir heute tiefer in die Entwicklung von Geschäftsmodellen ein und befassen uns mit der angebotsgetriebenen Innovation.

Wie bereits erwähnt, gehört dieser Beitrag zu einer 4-teiligen Serie, die sich wie folgt zusammensetzt:

  • Die angebotsgetriebene Innovation
  • Die kundengetriebene Innovation [ab 16.08.2020]
  • Die ressourcengetriebene Innovation [ab 30.08.2020]
  • Die finanzgetriebene Innovation [ab 06.09.2020]

Heute geht es um die Eigenschaften und die Leistungen Deines Produkts bzw. Deiner Dienstleistung. Damit wir beide Begriffe, Produkt und Dienstleistung, nicht jedes Mal wiederholen müssen, fassen wir sie als Angebot zusammen.

Wie wir bereits wissen, ist das Angebot das, worin die meisten Unternehmen untereinander konkurrieren. Es ist der schwierigste Bereich, weil es stets darum geht, eine überlegene Qualität liefern zu müssen.

Der Inhalt im Überblick:

  1. Wie kannst Du Dein Angebot einzigartig machen?
  2. Innovatives Design
  3. Besseres Design für physische Produkte
  4. Besseres Design für Websites und Software
  5. Besseres Kundenerlebnis in der Offline-Welt
  6. Besseres Kundenerlebnis in der Online-Welt
  7. Zusammenfassung und Worksheet

Lass uns noch einmal genau durchgehen und sehen, wie Unternehmen überlegene Angebote erstellen, um sich von anderen zu unterscheiden.

1. Wie kannst Du Dein Angebot einzigartig machen?

Oft läuft es darauf hinaus, mit seinem Angebot eine bessere Leistung zu erzielen, Wert auf Nachhaltigkeit zu legen, individualisierbare Produkte anzubieten oder ein überlegenes Produktsystem zu haben. Darüber hinaus können Angebote durch Zusatzleistung einzigartig gemacht werden. Die 5 Punkte im Überblick:

Leistungsfähigkeit

Leistungsfähige Produkte zu gestalten ist relativ einfach. Es geht um herausragende Merkmale und Funktionen, die den Kunden einen besseren Service als Mitbewerber bieten.

Nachhaltigkeit

Ein weiterer Aspekt ist die Nachhaltigkeit. Ein großer Trend ist es beispielsweise, umweltfreundliche oder faire Produkte anzubieten.

Individualisierbarkeit

Individualisierbare Produkte sind bei Konsumenten stark nachgefragt. Es geht darum, Produkte anzubieten, die auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind. Dies kann beispielsweise durch eine große Auswahl an Produkten erreicht werden, die für viele verschiedene Geschmäcker geeignet sind oder durch einen Produktionsprozess, der es ermöglicht, kundenspezifische Produkte auf Anfrage zu liefern.

Produktkompatibilität

Hierbei geht es darum, eine Reihe verschiedener Produkte anzubieten, die untereinander kompatibel sind. Dazu gehören auch Produkte, die mit einer Reihe von Produkten aus anderen Branchen oder Produkte, die mit denen der Mitbewerber kompatibel sind. Ein Beispiel wäre die Möglichkeit der Vernetzung verschiedener Smart-Home-Geräte mit einer zentralen Steuerung.

Zusatzservice

Du kannst auch einfach hingehen und das bestehende Angebot mit einer Zusatzleistung ergänzen. Viele Online-Shops bieten beispielsweise nicht nur kostenfreie Lieferungen oder Rücksendungen an, sondern erweitern ihr Angebot durch eine zusätzliche kostenfreie Abholung von Zuhause an. Es hat nicht unbedingt was mit dem Produkt zu tun, was sie verkaufen – bietet dem Kunden allerdings einen zusätzlichen Nutzen und höhere wahrgenommene Qualität.

Zusatzleistungen zum bestehenden Angebot sind ein wichtiger Punkt, wenn es darum geht, Dein Angebot aufzuwerten. Wenn Du etwas anbietest, das bisher kein andere macht, kannst Du Dir einen enormen Vorteil gegenüber Deinen Mitbewerbern verschaffen.

2. Innovatives Design

Um ein außergewöhnliches Nutzenversprechen zu erzielen, braucht es nicht unbedingt hohe Investments in Forschung und Entwicklung. Ein großartiges Design reicht bereits völlig aus!

Design ist ein erfolgskritisches Element und bezieht sich auf das Aussehen und die Verwendung der Produkte und Dienstleistungen.

In den folgenden Abschnitten besprechen wir dazu verschiedene Konzepte.

Beispiel: iPhone

Apple fokussiert sich bei seinen Produkten 100% auf Design.

Blicken wir auf das iPhone der ersten Generation, veröffentlicht 2007.

Ein Handy mit superschlankem Design und ohne Tasten. Völlig anders als die bis dato bekannten Handys.

Es ist richtig, dass diese Technologie für die Handybranche innovativ war. Jedoch existierte die Technologie selbst schon viel früher, nur in anderen Anwendungsgebieten.

Die Verwendung für Mobiltelefone und das Entfernen aller Tasten war hauptsächlich ein Aspekt des Designs und nicht der Technologie.

Zusätzlich wurde das iPhone anders als andere Handys genutzt.

Das Wischen und Tippen ist eine völlig andere Bedienung des Handys als das Drücken von Tasten.

Der Bildschirm selbst, über den der Benutzer mit dem Computer interagiert, wird auch Benutzeroberfläche (User Interface) genannt.

Die Benutzeroberfläche ist ein weiterer wichtiger Bestandteil des Designs.

Die Tatsache, dass iPhone-Benutzer über den Bildschirm wischen und tippen mussten, war auch in Bezug auf das Design eine Innovation.

Durch seine intuitive und einfache Bedienung erzielte das iPhone eine großartige Benutzererfahrung.

Diese Erfahrung reduzierte sich jedoch nicht nur auf die Nutzung des Produkts.

Das großartige Kundenerlebnis bietet Apple beispielsweise auch in seinen Stores. Dort kannst ohne Weiteres Dein iPhone laden, Dir Ratschläge vom Personal holen und gemütlich verweilen – ohne zum Kauf von Produkten gedrängt zu werden.

Alles das gehört zur großartigen Kundenerfahrung, die Apple bietet.

Um ein ähnliches Kundenerlebnis zu gestalten, hilft Dir das Tool der Customer Journey.

Darin überprüfst Du jeden Berührungspunkt, den Dein Kunde mit Deinem Unternehmen hat und findest heraus, wie Du ihn optimal gestalten kannst – vor, während und nach dem Kauf.

Design beinhaltet viele Aspekte: Schöne und interaktive Benutzeroberflächen – es umfasst aber ebenso die gesamte Customer Journey.

Vielleicht hast Du schonmal von dem Begriff „Design Thinking“ gehört?! Mit dieser Methode lassen sich Design-Probleme erkennen und entsprechende Lösungen entwickeln.

Dies bringt uns zum nächsten Thema.

3. Besseres Design für physische Produkte

Lass uns in diesem Abschnitt kurz über verschiedene Beispiele sprechen, wie es Unternehmen schaffen, durch innovatives Design andere Produkte im Markt zu verdrängen.

Blicken wir zunächst auf das physische Design eines Produkts.

Am Beispiel von zwei Staubsaugern…

Welcher Staubsauger sieht besser aus? Der Dyson-Staubsauger oder traditionelle Staubsauger?

Wir sind uns einig: der Dyson.

Das Aussehen spielt also eine große Rolle in Bezug darauf, wie wir den Wert eines Produkts wahrnehmen.

Nimm Dir einmal kurz Zeit und überlege, welche Produkte oder Dienstleistung Du in der Vergangenheit genutzt hast, die ein großartiges Design haben, in Bezug darauf, wie sie aussehen.

Denke nicht nur an physische Produkte, sondern auch an Dienstleistungen, die visuelle Aspekte haben. Wie beispielsweise ein schön gestalteter Friseursalon.

Halten wir fest: Je schöner das Produkt, desto ansprechender ist es.

Gleiches gilt für die Benutzeroberflächen in Apps, Website etc.

Darauf gehen wir später noch ein.

Dein Takeaway: Egal, was für ein Angebot Du erstellst… schaue Dir an, wie es derzeit umgesetzt wird und überlege Dir, wie Du es noch attraktiver machen kannst.

Sieh Dir die neuesten Design-Trends an und überlege, wie Du Dein Angebot anders, schöner und ansprechender gestalten kannst.

4. Besseres Design für Websites und Software

Lass uns anschauen, wie relevant das Design für Websites und webbasierte Anwendungen sein kann. Ebenso sprechen wir über Apps.

Beispiel: Airbnb (1)

Airbnb ist ein wirklich großartiges Unternehmen.

Tatsächlich sind die Gründer von Airbnb allesamt Designer.

Das Unternehmen hat eine enorme Wachstumsstory hingelegt und entwickelt sich kontinuierlich weiter.

Wenn Du jedoch kurz darüber nachdenkst, stellst Du fest, dass es schon vorher einige Websites gab, auf denen Du Objekte mieten konntest.

So gab es beispielsweise Craigslist, eine Website, die es Hausbesitzer und Mieter ermöglicht, in Kontakt zu treten.

Wenn Du Dir jedoch Craigslist anschaust… könntest Du Dir eine unattraktivere Website vorstellen?

Airbnb hat das erkannt und optimiert. Allerdings hatte Airbnb auch Startschwierigkeiten. So stellten die Gründer beispielsweise fest, dass die Hausbesitzer qualitativ schlechte Fotos mit ihrer Kamera aufgenommen und hochgeladen hatten.

Auf dieser Basis hat Airbnb den Hausbesitzern angeboten, eine kostenlose Session mit einem professionellen Fotografen für jede neue Listung durchzuführen. Dies hatte einen so enormen Effekt, dass sich die Conversion Rate verdoppelte.

Wir gehen später in Kapitel 5 noch einmal auf Airbnb ein, weil es hier über das Webdesign hinaus weitere erwähnenswerte Aspekte gibt.

Beispiel: Reuters.tv

Die Nachrichtenagentur Reuters.tv betreibt eine sehr einfache und effektive Website, in der Besucher aktuelle News im Videoformat angezeigt bekommen.

Im Vergleich zu komplexen Nachrichtenwebsites, auf denen man durch eine Flut von Informationen überladen wird, sticht Reuters mit seinem Format heraus.

Beispiel: Google Treks

Ansprechendes Design muss nicht zwangsläufig aus herausragenden Grafiken und Funktionen bestehen. Einfachheit ist ein ebenso wichtiges Merkmal.

Dies bestätigt unter anderem Google Treks.

Mit diesem Tool kannst Du die Welt mit Google Maps entdecken und auf Abenteuerreise gehen.

So kannst Du beliebte Orte in 3D entdecken und beispielsweise einen Blick aus der 80. Etage des Burj Khalifa wagen…

Halten wir also fest, dass der Unterschied oftmals in der Einfachheit und dem Verständnis der Designbasics liegt: Die Farbpsychologie zu verstehen, die Wirkung von Schriftarten zu kennen und neben Inhalten viel Weißfläche zu berücksichtigen.

Im heutigen Webdesign zählt das Motto: „Weniger ist mehr!“ mehr denn je!

Ein einfacher One-Pager kann hier schon genügen.

Lege den Fokus darauf, Informationen visuell zu gestalten.

Setze auf Einzeiler, Aufzählungszeichen, Infografiken, Bilder und Videos – Je größer, desto besser.

Nachdem wir einige großartige Websites gesehen haben, schauen wir kurz auf Apps.

Beispiel: Duolingo

Starten wir mit einer App, die ich wirklich mag. Die App heißt „Duolingo“ und richtet sich an Leute, die eine neue Sprache lernen wollen oder ihre Fremdsprachenkenntnisse aufbessern wollen.

Die Art und Weise, wie diese App designt ist, lädt dazu ein, seine Kenntnisse kontinuierlich zu verbessern zu wollen – ein Suchtfaktor!

Ein wichtiges Kriterium ist, dass Du Dir in der App die wichtigsten Informationen auf einem Blick siehst und Deine größten Erfolge festhalten kannst.

Bei Apps liegt ein kritischer Faktor darin, dass die Nutzer einen möglichst kleinen Bildschirm haben. Hier solltest Du noch mehr Wert auf ein einfaches und minimalistisches Design legen.

  • Die besten Apps verwenden viele Grafiken.
  • Sie ähneln stark Infografiken, mit denen die Nutzer interagieren können.
  • Sie verwenden klare Farbcodes (oftmals im Design des Firmenlogos).
  • Sie legen wert auf ein spielerisches Design.
  • Zudem fokussieren sich auf einige wenige Elemente.

5. Besseres Kundenerlebnis in der Offline-Welt

Schauen wir uns nun die Unternehmen an, die einen großen Unterschied in ihren Branchen machen, weil sie ihren Fokus auf ein großartiges Kundenerlebnis legen.

Starten wir mit Beispielen aus dem Produkt- und Servicebereich.

Eine kleine Aufgabe für Dich. Denke darüber nach, welche Produkte und Services Du kürzlich genutzt hast und bei denen Du ein großartiges Kundenerlebnis hattest.

Schreibe sie für Dich auf und schaue Dir zusätzlich die folgenden Beispiele an…

Beispiel: Airbnb (2)

Lass uns nochmal einen Blick auf Airbnb werfen.

Einen Punkt, vor dem viele Leute Angst haben, ist wenn Gäste Gegenstände aus ihrer Unterkunft beschädigen und möglicherweise keine Ersatzansprüche geltend machen können.

Es ist eine Vertrauenssache.

Wie wirkt Airbnb dem entgegen?

Das Geheimrezept ist „Designs for Trust“, wie Joe Gebba (Co-Founder von Airbnb) in diesem TED-Talk erläutert.

Zunächst hat Airbnb eine Sicherheit in Höhe von 1 Millionen US-Dollar, für den Fall, dass eine Unterkunft komplett verwüstet wird.

Von diesem Fond wird jedoch nur in den seltensten Fällen Gebrauch gemacht, weil es ein äußerst unwahrscheinliches Ereignis ist.

Jedoch hat diese Sicherheit dazu geführt, dass Gastgeber keine Angst mehr haben, ihre Unterkunft zu vermieten.

Um das Vertrauen der Menschen untereinander zu stärken, hat Airbnb ein robustes Bewertungssystem entwickelt, das es Gastgebern und Gästen erlaubt, bestmöglich zu handeln.

Da Airbnb alle Profile prüft und kein Gast und kein Gastgeber eine schlechte Bewertung für seinen Aufenthalt möchte, benötigen sie für das Mieten weiterer Objekte bessere (und mehr) Bewertungen. So werden beide Seiten das Beste geben, um die bestmögliche Erfahrung zu bieten.

Dies sorgt für ein bestmögliches Kundenerlebnis.

Beispiel: Virgin Hotels

Auch Hotels können innovativ sein. So beobachtete Virgin Hotels das typische Verhalten ihrer Gäste in Zimmern und stellte fest, dass viele von ihnen vom Bett aus arbeiteten, anstatt den Tisch zu nutzen.

Also hat Virgin Hotels eine Innovation eingeführt und ein gepolstertes Kopfteil sowie einen Schalensitz in der Ecke des Bettes hinzugefügt, damit die Leute noch besser vom Bett aus arbeiten können. So, wie sie es möchten, mit besserem Komfort.

Das Hinzufügen kleiner Elemente kann einen enormen Unterschied für den Kunden machen.

Denke an alle Dinge, die derzeit in Deiner Produktgruppe umgesetzt werden und ihre Verwendung ineffizient und schwierig machen.

Zerlege dazu das gesamte Produkt in kleine Teile und überprüfe seine Verwendbarkeit in kleinen Schritten und schaue, wie Du es (wenn auch nur geringfügig) verbessern könntest.

Diese kannst Du dann für Dein Produkt übernehmen.

Denke an andere Designelemente, die die Verwendung Deines Produkts vereinfachen und für weniger Frustration beim Kunden sorgen könnten.

6. Besseres Kundenerlebnis in der Online-Welt

Kommen wir zu einem weiteren Punkt, der uns fast zum Ende dieses Beitrags bringt.

In diesem Abschnitt geht es um Websites und Apps.

Websites sind als Online-Schnittstelle für Unternehmen von großer Bedeutung.

Wichtig zu verstehen ist, dass bei Websites die Grenze zwischen Benutzeroberfläche und Kundenerlebnis ineinander verschwimmen.

In manchen Fällen sind sie sogar identisch.

Wenn Du Dir die Inhalte eines Nachrichtendienstes anschaust, muss die Bedienoberfläche ansprechend sein, um für ein hervorragendes Kundenerlebnis sorgen zu können.

Wenn Du Dir ein Unternehmen wie Amazon anschaust, das Produkte online verkauft, aber physisch liefern muss, dann ist die Bedienoberfläche alles das, was auf der Website passiert und das Kundenerlebnis umfasst alle Aspekte, sowohl die Bedienoberfläche als auch die Lieferung der Produkte.

Beispiel: Wikiwand

Ein Beispiel für eine großartige Nutzererfahrung liefert die Website Wikiwand. Dort finden sich alle Inhalte von Wikipedia, allerdings viel besser visualisiert.

Zum Beispiel hast Du dort alle Artikelkategorien in einem Reiter sortiert und findest Informationen viel einfacher. Wenn Du auf einen Link im Artikel klickst, wirst Du bei Wikipedia in der Regel direkt weitergeleitet. Wikiwand hingegen zeigt Dir beim Überfahren des Links einen kleinen Ausschnitt mit relevanten Informationen – ohne dass Du eine neue Seite und viele verschiedene Tabs öffnen musst.

Achte beim Gestalten Deiner Website darauf, was für Deine Besucher wirklich wichtig ist und was weggelassen werden kann.

Wie können Bilder und Informationen auf eine möglichst intuitive Art und Weise dargestellt werden?

Sei Dir über die aktuellen Trends im Klaren.

Konzentriere Dich darauf, wie Besucher möglichst schnell und einfach an ihr Ziel kommen.

Beispiel: Uber

Das perfekte Beispiel für großartige Nutzerfahrung mit Apps ist Uber.

Von Anfang bis Ende wird hier alles im Detail durchdacht.

  • Per einfachem Tippen steht das Auto vor Deiner Tür
  • Coole Oberfläche, über die Du das Auto ankommen siehst
  • Preiseinschätzungen
  • Bargeldloses Zahlen
  • Und so weiter…

Ein Grund dafür, dass Uber so schnell wächst, ist das großartige Kundenerlebnis und damit einhergehend die Weiterempfehlung an potenzielle Neukunden…

Beispiel: Tinder

Ein anderes Beispiel ist Tinder.

Wie wurde Tinder so erfolgreich? Wo es doch einen großen Wettbewerb durch Dutzende andere Dating-Seiten gibt?

Es lässt sich auf das Beherrschen der Basics zurückführen.

Das Aussehen und durch einfaches Wischen nach links oder rechts, um zu bestätigen, ob Interesse besteht.

Die Tatsache, dass die App so einfach zu bedienen ist, zog viele Leute an. Viel wichtiger ist jedoch die Tatsache, dass man als Frau über die Plattform nicht von Männern belästigt werden kann. Solange, bis sie nicht auch ein gegenseitiges Interesse bekunden.

Konzentriere Dich auch bei der App-Erstellung auf die Funktionen, die es für den Benutzer einfacher und intuitiver machen.

7. Zusammenfassung und Worksheet

Hier angekommen, hast Du einige Informationen über angebotsgetriebene Innovationen gelernt.

Disruption durch Design kann im Wesentlichen durch zwei Kategorien bestimmt werden:

  • Wie die Dinge aussehen und
  • Wie die Dinge verwendet werden.

Du kannst Produkte entwickeln, die in ihrer Funktion vergleichbar mit Mitbewerbern sind und Dich durch ein besseres Design wesentlich von ihnen absetzen.

Wenn wir über Computer und Softwareanwendungen sprechen, dann sprechen wir über die Bedienoberfläche.

Das heißt, wie Dein Benutzer damit interagiert. Die Oberfläche muss optisch ansprechend sein, damit der Benutzer gewillt ist, mit ihr zu arbeiten.

Die zweite Kategorie ist, wie der Benutzer das Produkt verwendet. Hierbei geht es um die Kundenerfahrung, das Erlebnis, das Dein Kunde mit Deinem Produkt und Unternehmen hat.

Das Ziel ist es, die Kundenerwartungen zu erfüllen und zu übertreffen. Du solltest einen einwandfreien Service bieten und die Frustration der Kunden möglichst verringern.

Mache alles so einfach wie möglich.

Erkenne das Potenzial, was in Produkten und Services steckt und innoviere es in allen möglichen Aspekten, wie wir in den obigen Beispielen gezeigt haben.

Hier findest Du Dein Worksheet zur angebotsgetriebenen Innovation:

[Die angebotsgetriebene Innovation – Worksheet als Download]

Ich freue mich, wenn Du auch bei den nächsten Teilen der Serie dabei bist:

  • Die angebotsgetriebene Innovation ✓
  • Die kundengetriebene Innovation [ab 16.08.2020]
  • Die ressourcengetriebene Innovation [ab 30.08.2020]
  • Die finanzgetriebene Innovation [ab 06.09.2020]

PS: Bitte teile diesen Beitrag auf Social Media, sodass auch andere ambitionierte Menschen die Chance haben neue Innovationen zu entwickeln…

Weiterempfehlungen

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Torsten
Torsten

Torsten hilft ambitionierten Einzelunternehmern, sich mit ihrem Thema als Experte zu positionieren. Sei es das passende Zielbild zu erstellen, die eigene Online Präsenz aufzubauen oder den eigenen Expertenstatus zu etablieren.

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